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FFG gratuliert Komplexitätsforscher Stefan Thurner zur Wahl zum Wissenschafter des Jahres 2017

Geschrieben am 08.01.2018
Neue Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme durch Big-Data-Analysen und Erforschung des Verhaltens von Systemen im Fokus

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Stefan Thurner, Wissenschafter des Jahres. Foto: CSH/Christine Knoll

Die Analyse großer Datenmengen und Modellierung von Systemen verbindet Mathematik, Informatik und Computerwissenschaften mit Medizin, Sozialwissenschaften, Technik und Naturwissenschaften. „Die Komplexitätsforschung verspricht neue Lösungsansätze, und zwar für gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen“, erläutern die FFG-Geschäftsführer. „Mögliche Anwendungsgebiete  umfassen so unterschiedliche Themen wie den Klimawandel, das weltweite Finanzsystem, Stadtentwicklung und Mobilität, Naturkatastrophen, medizinische Diagnosen oder den Einfluss von ‚fake news‘ auf die Meinungsbildung.“

Das von Stefan Thurner gegründete Complexity Science Hub wird von den Technischen Universitäten Wien und Graz, der Medizinische Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und dem Internationale Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) getragen und wurde 2016 eröffnet. Als Kristallisationspunkt für Komplexitätsforschung ist es auch international stark vernetzt. Die FFG hat mit einer namhaften Förderung wesentlich zum Aufbau des Forschungsinstituts beigetragen.

Die Auszeichnung zum Wissenschafter des Jahres wird seit 1994 vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten vergeben.

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Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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