FFG intensiviert Austausch mit südkoreanischen Forschungsinstituten

FFG-Geschäftsführerin Egerth begrüßt hochrangige Delegation aus Südkorea in der FFG – bestehende Abkommen, weitere Kooperationen im Aufbau

„Die FFG intensiviert den Austausch mit südkoreanischen Forschungsinstituten, gibt es doch insbesondere in Hinblick auf die inhaltliche Schwerpunktsetzung bei zentralen Zukunftsthemen enormes Potential“, betonte Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, anlässlich eines Gesprächs mit hochrangigen Vertretern mehrerer südkoreanischer Forschungsinstitute. Insbesondere in den Bereichen IKT, Smart Cities, Gebäude, Material, Life Sciences und Erneuerbare Energien soll eine intensivere Zusammenarbeit ausgelotet werden – „ich sehe hier eine win-win-Situation für ForscherInnen und Einrichtungen in beiden Ländern“, so Egerth beim Gespräch mit der von der Korean Standards Association (KSA) organisierten rund 25-köpfigen Delegation, die im „Haus der Forschung“ zu Gast war.

Henrietta Egerth und Kyoung Mi Lee
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth mit der südkoreanischen Delegationsleiterin Kyoung Mi Lee, Chief Director am Chungbuk Institute for Regional Program Evaluation (Fotocredit: FFG/Grabenweger)

Die FFG agiert international und ist aktuell in 29 transnationalen Aktivitäten (EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“, Gemeinsame Programmplanung – JPI etc.) beteiligt. Im Rahmen des „Beyond Europe“-Programms zur Internationalisierung Österreichs im FTI-Bereich über Europa hinaus wird ein Projekt gefördert, das österreichische SpitzenforscherInnen mit Partnern in Südkorea vernetzt. Weiters besteht seit 2015 eine Kooperation mit dem Korea Institute for Advancement of Technology (KIAT), die die Themenfelder Manufacturing und Mobilität/Transport abdeckt. Weitere Kooperationen sind im Bereich Startups via Global Incubator Network (GIN), das von der FFG gemeinsam mit dem Austria Wirtschaftsservice aws abgewickelt wird, im Aufbau.