Internationales Gipfeltreffen diskutiert Nutzen und Risken der Forschung für die Gesellschaft

Österreich durch FFG-Geschäftsführerin Egerth vertreten

Von 5. Bis 7. Oktober fand in Kyoto (Japan) zum 11. Mal das Science and Technology in Society (STS) Forum statt. Mit über 1.000 teilnehmenden Führungskräften aus Forschung, Technologie, Wirtschaft und Verwaltung – darunter 20 ressortverantwortliche Minister – aus über 100 Ländern zählt es zu den höchstrangigen Forschungskongressen weltweit. Eröffnet wurde das Forum vom japanischen Premierminister Shinzo Abe, der auch den Ehrenvorsitz übernahm. Für Österreich nahm FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth stellvertretend für den Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Reinhold Mitterlehner, teil.

Zentrales Kernthema der Veranstaltung waren die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von Forschung und Innovation, inhaltliche Schwerpunkte bildeten der Klimawandel und die Nutzung alternativer Energien bzw. Energieeffizienz, sowie die Themen Robotik und Automation. Diskutiert wurde auch über Best Practice Modelle im Forschungsmanagement und der Forschungsförderung, darunter auch über Open Innovation/ Open Access, sowie internationale Vernetzung und Zusammenarbeit.

Das STS Forum wurde 2004 vom ehemaligen japanischen Finanzminister Koji Omi initiiert. Das Forum versteht sich nicht als Fachkongress, sondern als offene Gesprächsplattform, um Chancen und Risken der Anwendung von Forschung und Technologie zu diskutieren.