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Neue Ideen zwischen Erfolg und Vernichtung!


Foto 1 (v.l.n.r.): Mag. Hannes Cizek, Head of Group Digital Banking, Raiffeisen Bank International; Mike Heininger MA, Founder, yodel.io; Abg.z.NR Dr. Angelika Winzig, Geschäftsführende Gesellschafterin, Powder Tech Dr. Winzig; Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin, Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, mc Vizepräsidentin; Dr. Irene Fialka, CEO, INiTS Universitäres Gründerservice; Mag. Walter Gupfinger MA, Geschäftsführer, management club

„Zukünftige Mitbewerber kommen zunehmend aus ganz anderen Bereichen, und die Veränderungsgeschwindigkeit ist heute enorm. Da kann man nur mithalten, wenn man sich nach außen öffnet und sich von Institutionen Unterstützung holt, die die unterschiedlichen Kulturen verstehen und Erfahrung darin haben Brücken zu bauen“, ist sich Irene Fialka sicher.

Auch Banken kommen in Österreich in der neuen Zeit an. „Regulatorische und technologische Entwicklungen sowie veränderte Kundenbedürfnisse stellen Finanzdienstleister vor neuartige Herausforderungen. Dabei geht der Trend in Richtung Open Banking und Plattform Konzepte, die die Zusammenarbeit mit innovativen Drittanbietern ermöglichen“, erklärt Hannes Cizek. Raiffeisen Bank International stellt sich der Herausforderung, eine Innovationskultur zu entwickeln und Innovationen umzusetzen. Mit dem Talent Garden eröffnet sie auf einer Fläche von 5.000 Quadratmeter einen internationalen Hub für Co-Working, wo künftig Start-ups, Firmen, Freelancer, Investoren und Agenturen zusammenarbeiten können.

„Der Trend zur Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen und Start-ups ist begrüßenswert. Beide Welten haben Vor- und Nachteile und es gilt herauszufinden, wie eine Zusammenarbeit zu einer Win-Win-Situation führen kann, die Innovation bei großen Unternehmen beschleunigt und Start-ups nicht einschränkt oder blockiert“, so der Gründer Mike Heininger.

Doch der Weg zum erfolgreichen Start-up ist herausfordernd. Oft scheitert es schon am Beginn und zwar an der Idee. Henrietta Egerth blickt dennoch sehr positiv in die Zukunft: „Ich bin sehr optimistisch was die Zukunft von Start-ups in Österreich betrifft. An unseren Hochschulen gibt es viele kreative und innovative Köpfe, die zwar eventuell im Moment noch schlummern, die aber großartige Ideen entwickeln können.“

Auch das Ranking von Österreich als Forschungsstandort zeigt großes Potential für neue Ideen. „Mit einer Forschungsquote von 3,14% ist Österreich bei den europäischen Spitzenreitern und verfügt über eine vielfältige Forschungslandschaft sowohl in Bezug auf Institutionen aber auch Programmen. Forschung und Innovation darf aber nicht nur bei Start-ups, Großbetrieben und im städtischen Raum stattfinden, sondern auch in den Regionen und vor allem bei traditionellen Klein- und Mittelbetrieben“, erklärt Angelika Winzig.

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