Österreichische ERC-Erfolgsgeschichte wird mit sieben Advanced Grants fortgesetzt

FFG-Geschäftsführer Egerth und Pseiner gratulieren etablierten Spitzenforschern – FFG ist starker Partner für erfolgreiche Antragstellung beim Europäischen Forschungsrat

Die österreichische ERC-Erfolgsgeschichte wird mit sieben Advanced Grants fortgesetzt: Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) gab heute bekannt, dass sieben in Österreich tätige Forscher in der letzten Antragsrunde zu den Advanced Grants erfolgreich waren. Damit fließen bis zu 17,5 Millionen Euro an heimische Universitäten und Forschungseinrichtungen. "Das ist ein erneuter Beleg für exzellente Forschung am Standort Österreich", so die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Die FFG biete dabei als Nationale Kontaktstelle ein umfassendes Informations- und gezieltes Beratungsangebot und sei damit "ein starker Partner für eine erfolgreiche Antragstellung".

Der ERC Advanced Grant unterstützt führende WissenschaftlerInnen, die in Europa eine neue, ambitionierte Forschungsrichtung verfolgen wollen. Die mit maximal2,5 Millionen Euro (für fünf Jahre) dotierten Advanced Grants gehen an folgende Forscher in Österreich:

  • Herbert Edelsbrunner, Institute of Science and Technology Austria
  • Stefan Hagel, Österreichische Akademie der Wissenschaften
  • Hanns-Christoph Nägerl, Universität Innsbruck
  • Andreas Villunger, Medizinische Universität Innsbruck
  • Zlatko Trajanoski, Medizinische Universität Innsbruck
  • Magnus Nordborg, Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie
  • Gottfried Baier, Medizinische Universität Innsbruck

 

 

Das EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" ist das weltweit größte, transnationale Programm für Forschung und Innovation. Rund 75 Milliarden Euro stehen im Zeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung.Das Spitzenforschungsprogramm ERC wird innerhalb "Horizon 2020" abgewickelt und unterstützt ForscherInnen in verschiedenen Karrierestufen bei ambitionierten Forschungsvorhaben. Aus österreichischer Sicht ist es das stärkste Einzelprogramm in "Horizon 2020": Mit Ende September (Datenstand 30. September 2017) hatten Forscherinnen und Forscher an österreichischen Einrichtungen seit Beginn des Programms rund 150 Millionen Euro und 89 Grants eingeworben.

 

Die FFG bietet als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP) ein breitgefächertes Informations- und Unterstützungsangebot. Diese Maßnahmen werden von mehreren Ministerien (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung/BMBWF, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort/BMDW, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie/BMVIT und weiteren) und der Wirtschaftskammer Österreich finanziert. Betreffend ERC reicht das Angebot von persönlichen Beratungen und AntragsstellerInnen-Trainings der FFG-Akademie über Online-Webinare bis hin zu „ERC Proposal Reading Days“ und Proposal-Checks.

 

Das nächste AntragstellerInnen-Training  der FFG für den Advanced Grant Call findet am 22. Mai 2018 statt.

 

Die nächsten ERC Interview-Trainings der FFG für den  Starting Grant Call 2018 sind am 15., 16. und 24. Mai 2018. Alle Infos unter https://www.ffg.at/europa/veranstaltungen/ffg-akademie_2018-05-15