Österreichischer Gründungspreis PHÖNIX startet in die neue Runde

Bis 13. Juli 2022 können die besten Start-ups, Spin-offs, Forschungsgruppen und Female Entrepreneurs bei der Jubiläumsrunde des Gründungspreis PHÖNIX einreichen.

Wien (OTS) - Um den Wissens- und Technologietransfer zu fördern und österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern eine besondere Bühne zu bieten, zeichnet der Gründungspreis PHÖNIX die besten Female Entrepreneurs, Start-ups, Spin-offs und Prototypenprojekte des Landes aus. Zum ersten Mal wurde Phönix 2012 verliehen und feiert heuer das 10 Jahres Jubiläum. Bis spätestens 13. Juli 2022 können sich die besten Teams anmelden und ihre Projekte einreichen.  

Der Gründungspreis wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) von der aws in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und der Industriellenvereinigung IV organisiert.  

Für die Teilnahme gelten zum Zeitpunkt der Einreichung folgende Kriterien: 
Start-ups und Spin-offs müssen nach dem ersten Jänner 2016 gegründet haben und den Firmensitz in Österreich haben. Teilnahmeberechtigt in der Kategorie Prototyp sind sowohl österreichische Universitäten und Forschungseinrichtungen als auch Jungunternehmen.

Der Österreichische Gründerpreis PHÖNIX wird 2022 in vier Kategorien vergeben:

Female Entrepreneurs 
Insgesamt werden die Potenziale von Frauen insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung soll daher ein Signal setzen, um auch entsprechende „Role Models“ zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.

Start-up
In dieser Kategorie werden österreichische Start-ups prämiert, deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren. 

Spin-off
Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.

Prototypen
„Modelle" oder Prototypen veranschaulichen die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Jungunternehmen, die bei einem Start-up-, Spin-off- oder Prototypenförderungsprogramm der aws oder der FFG ab 1. Jänner 2016 eingereicht haben.

Bühne für herausragende Projekte 

„Der Gründungspreis PHÖNIX kann bereits auf sehr viele erfolgreiche Preisträgerinnen und Preisträger zurückschauen und hat sich damit als einer der wichtigsten Auszeichnungen für Gründungsprojekte längst etabliert. Dabei freut uns besonders, dass es mit dem Gründungspreis nicht nur gelingt, jedes Jahr hochkarätigen Wissenstransfer sichtbar zu machen, sondern auch mit der Kategorie Female Entrepreneurs weibliche Role Models zu zeigen. Als aws unterstützen wir diese Unternehmungen, Gründerinnen und Gründer von der ersten Idee bis hin zum internationalen Markterfolg und freuen uns auf viele neue Einreichungen in der Jubiläumsrunde des Wettbewerbs“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Für die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, sind Forschungsaktivitäten wichtiger denn je, denn „innovative Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen, wie man Kreativität und Innovationskraft zu einem klaren Vorteil im internationalen Wettbewerb nutzen kann. Schön, wenn wir dieses Jahr zum zehnten Mal mit dem Gründerpreis PHÖNIX erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer fördern und auszeichnen können“.

„Es ist wichtig, dass Menschen vor den Vorhang geholt werden, die Forschergeist und unternehmerische Leidenschaft kombinieren“, so Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung. „Gerade für eine wissensbasierte Volkswirtschaft mit einer starken Industrie ist intensive Vernetzung mit allen Akteuren entscheidend. Denn so gelingt es uns, technologische Innovation in Produkte und Dienstleistungen zu verwandeln und diese erfolgreich in Wertschöpfungsketten für die Zukunft zu positionieren.“

Organisiert wird der PHÖNIX von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellen Vereinigung (IV).

Details zu den einzelnen Kategorien und zur Einreichung finden interessierte Forschungseinrichtungen und Unternehmen unter:

https://www.gruendungspreis-phoenix.at/

 

Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

Rückfragehinweis:
Austria Wirtschaftsservice GmbH
Mag. Wolfgang Drucker
Unternehmenskommunikation
T +43 1 501 75-331
E w.drucker@aws.at
www.aws.at

FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag. Matthis Prabitz
Pressesprecher
T +43 5 7755-6017
E matthis.prabitz@ffg.at
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Kontakt

Mag. Matthis Prabitz
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