Stöger: Forschungskooperation zwischen Österreich und China startet

Erste Ausschreibungen mit der Universität Shanghai und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften erfolgreich abgeschlossen

Wie im Herbst von Technologieminister Alois Stöger angekündigt, haben die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Chinesische Akademie der Wissenschaften und die Universität Shanghai ein mehrjähriges Kooperationsabkommen zur Erforschung der Nanotechnologie abgeschlossen. "Die ersten Projekte zwischen österreichischen und chinesischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen können jetzt starten", freut sich Stöger über die zukünftige Zusammenarbeit mit den chinesischen Institutionen. "Das Zustandekommen dieser Kooperation ist ein Riesenerfolg für Österreich. Dadurch stärken wir unsere Spitzenforschung und können unsere Unternehmen und Institutionen international noch besser vernetzen", so Stöger.

Insgesamt 6 Projekten - je 3 mit der Universität Shanghai und 3 mit der Chinese Academy of Science - wurde im Themengebiet Nanotechnologie eine Förderzusage erteilt.

Gemeinsame Projekte mit der Chinese Academy of Science:

Sentinel: Self-Sensing Nanoprobes for Electric and Thermal In-Situ Characterization in Electron Microscopes (Koordinator TU Graz)
Moraflash: Modeling of Radiation Effects in Flash Memories (Koordinator: Global TCad Solutions GmbH)
Passion: Integrated polymer laser light source for silicon nanophotonic devices (Koordinator: AIT)

Gemeinsame Projekte mit der Universität Shanghai:

Nacos: Gold Graphene Nano Composite Sensors for Biomolecule Detection (Koordinator: AIT)
Nextgenupcon: Next generation upconversion nanomaterials for bioimaging with approved nanosafety by microfluidic cell assays (Koordinator: TU Graz)
Hydroceram: Environmentally friendly ceramic filled hydrogels for additive manufacturing (Koordinator: TU Wien)

Die Kooperation mit China steht erst am Anfang. Eine weitere Ausschreibung mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zum Thema Werkstoffe befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Christoph Ertl, BA, Pressesprecher
+43 (0) 1 711 6265-8818
christoph.ertl@bmvit.gv.at