Weltraum Sommerschule Alpbach 2017 erforscht Staub im Universum

Start für die diesjährige Weltraum-Sommerschule in Alpbach: 60 Nachwuchsforscher planen künftige Satellitenmissionen

Zum 41. Mal findet derzeit die Weltraum Sommerschule in Alpbach statt. Dabei müssen 60 junge Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland und Anleitung renommierter Experten in nur zehn Tagen innovative Satellitenmissionen zum Thema „The Dusty Universe“ entwickeln und vor einer Jury präsentieren.

Bild des interstellaren Staubes im All

Staub spielt im Universum eine fundamental wichtige Rolle. Auch wenn nur ein sehr kleiner Teil der Materie zwischen den Sternen in Form von Staub vorliegt, so beeinflusst dieser doch viele Prozesse im Weltall. Staub ist insbesondere verantwortlich für Streuung und Absorption von elektromagnetischen Wellen und kühlt durch Abstrahlung das interstellare Medium. Staub liefert letztlich auch das Material, aus dem sich erdähnliche Planeten bilden. Weil Staub überwiegend im Infrarotbereich strahlt, benutzt man zu seiner Erforschung Weltraumteleskope wie Spitzer oder Herschel. Aber viele Details erfordern in Zukunft noch bessere Infrarotinstrumente zur genaueren Erforschung des Staubes im Universum und seiner wichtigen Effekte.

Österreichische Teilnehmerinnnen und Teilnehmer sowie Organisatoren

Die österreichischen TeilnehmerInnen und Organisatoren. Foto: M. Jakob

Veranstalter der Sommerschule Alpbach sind die FFG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ihren Mitgliedsstaaten. Partner bzw. Unterstützer sind das International Space Science Institute, ISSI, die Vereinigung der österreichischen Weltraumindustrie, Austrospace, und die Vereinigung EuroPlanet.