GrAT-Gruppe Angepasste Technologie

TU Wien

Die Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) ist ein wissenschaftlicher Verein an der Technischen Universität Wien und setzt sich aus Akademiker/Innen und Student/Innen der verschiedensten Fachrichtungen zusammen. Verbindend ist das gemeinsame Bewusstsein um die Verantwortung für einen umwelt- und sozial verträglichen Umgang mit Technik und ihren Folgen. Die GrAT entwickelt und realisiert seit vielen Jahren Lösungsansätze für Fragestellungen nachhaltiger Technologiegestaltung. Das interdisziplinäre Forscherteam leitet nationale (z.B. „Haus der Zukunft“, „Fabrik der Zukunft“), sowie internationale (z.B. EU LIFE Umwelt, EU Switch) Forschungs- und Umsetzungsprojekte. Die Arbeitsschwerpunkte sind dabei: •Nutzung nachwachsender Rohstoffe • Nachhaltiges Bauen • Entwicklung und Verbreitung nachhaltiger, angepasster Technologien • Methodenentwicklung für die Gestaltung nachhaltiger Produkt- und Dienstleistungssysteme • Bewertungsmethoden • Ecodesign Erfahrungen in Projektmanagement, dem Aufbau von Netzwerken sowie die effiziente Dissemination von Forschungsergebnissen runden das Kompetenzprofil ab. Der Leitspruch lautet: Entwicklung von Technologien für die Bedürfnisse von Menschen innerhalb der ökologischen und kulturellen Rahmenbedingungen statt Anpassung von Natur und Gesellschaft an die Technik. Das Team der GrAT besteht aus einem Kernteam und einer variierenden Anzahl von PraktikantInnen, DiplomandInnen und DissertandInnen von Universitäten und/oder Fachhochschulen, die im Büro an der TU Wien und im S-HOUSE in Böheimkirchner Zentrum für Angepasste Technologie (BÖZAT) arbeiten. Beim S-House in Böheimkirchen bietet sich unter anderem die Möglichkeit, technologische Entwicklungen im praktischen Umfeld zu testen. Am Gebäude der Lehrbaustelle wird die Funktionalität von Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen demonstriert. Neben verschiedenen Strohbauvarianten sind Wandaufbauten mit anderen CO2-neutralen Dämmstoffen wie Hanf, Flachs, Schafwolle, Zellulose (re-cycling) sowie renovierte und ertüchtigte Kastenfenster (re-use) vorhanden. Es werden unterschiedliche ökologische Oberflächenmaterialien (z.B.: Putze, Holzverschalungen, Textilien) auch in Verbindung mit natürlichen Oberflächenbeschichtungen (z.B. Lacke, Wachse, Lasuren, Leinölanstriche) präsentiert und die entsprechenden Verarbeitungstechniken demonstriert. In Ausstellungen und Workshops wird der Weg vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt dargestellt und die Vielfältigkeit der Anwendungen von biogenen Baustoffen und Nachwachsenden Rohstoffen den BesucherInnen veranschaulicht. So kann einer breiten Öffentlichkeit auf diesem Gebiet beispielhaft traditionelles handwerkliches Wissen im Kontext mit neuesten Technologieentwicklungen präsentiert werden. ,

Organisation Details

Adresse:
Wiedner Hauptstraße 8 - 10
1040
Wien
Organisationstyp:
Außeruniversitäre F&E
Mitarbeiter in F&E:
7
Branchen:
Bauwirtschaft
Industrielle Technologien (Sonstige)
Energiespeicherung und -transport
Energieproduktion, Umwandlung
Erneuerbare Energieträger
Energieeffizienz
Energie (Sonstige)
Sicherheit & Umwelt (Sonstige)
Materialprüfung
Werkstofftechnologien
Messtechnik
Forschungsservice und Beratung
Technologieverwertung, -transfer
Zusätzliche Keywords:
Nachwachsende Rohstoffe
Nachhaltige Technologieentwicklung
Solarenergie
Eneuerbare Energieträger
Produkt- und Energiedienstleistungssysteme
Ökologische Bewertungen
Baukonstruktions- und Baustoffentwicklung
Ecodesign
Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen
Strohbausysteme
Strohballenzertifizierungen
bionische Schraube aus Biopolymer

Kontakt

Robert
Wimmer
Managing director
T:
01 58801 49523

Fax

01 58801 49533

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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