NANO Environment Health and Safety

... der Forschungsschwerpunkt und die Ausschreibungen

Wie können die Chancen der Nanotechnologie für Österreich, beispielsweise für die Umwelt- und Energietechnik, für neue ressourcenschonende Produkte oder für Klein- und Mittelbetriebe, bestmöglich genutzt werden? Was kann Österreich dazu beitragen, um die Sicherheit nanotechnologischer Anwendungen zu gewährleisten?

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMNT - Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Thema
Material und Produktion
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
international
Partner Nicht benötigt
Eingabe Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Was wird gefördert Gezielte Förderung der umwelt- und gesundheitsbezogenen Forschung zur Abschätzung der Risiken von synthetischen Nanomaterialien. Seine Einrichtung entspricht der Empfehlung des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie, welcher vom Ministerrat im März 2010 verabschiedet wurde.
Min. / max. Förderung nach Ausschreibungsvorgabe / nach Ausschreibungsvorgabe
Förderbare Kosten nach Ausschreibungsvorgabe
Min. / max. Laufzeit 0 Monate
Verfügbarkeit von 01.08.2011 - laufend

Ausrichtung des Forschungsschwerpunktes

Der Forschungsschwerpunkt NANO Environment, Health and Safety (NANO EHS) fußt auf den Empfehlungen des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie (ÖNAP) und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung offener Fragen. Die gezielte Förderung der umwelt- und gesundheitsbezogenen Forschung zur Abschätzung der Risiken von synthetischen Nanomaterialien stehen im Vordergrund.

Die Federführung für den Forschungsschwerpunkt liegt beim Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, BMNT.

Der Forschungsschwerpunkt wird durch folgende Ministerien und Organisationen unterstützt.
•    Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)
•    Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
•    Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK)

Weiters wirken die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) mit an der strategischen Ausrichtung des Forschungsschwerpunktes. Sämtliche an der Entwicklung des Aktionsplans Nanotechnologie beteiligten Ministerien sind ebenso Träger des Forschungsschwerpunktes.
 

Vision und Ziel des Forschungsschwerpunktes

Die Vertreter des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie sehen die Abschätzung von Risiken als integralen Bestandteil der Forschung zur Weiterentwicklung von Nanotechnologie. Dementsprechend sind die strategischen Ziele des Nano EHS Forschungsschwerpunktes ausgerichtet auf…
… das Schließen von Wissenslücken im Bereich der Sicherheitsbewertung der Nanotechnologie, vor allem in den Bereichen Umwelt- und Gesundheitsrisiken, bzw. ArbeitnehmerInnenschutz.

… den Aufbau der notwendigen Expertise im eigenen Forschungssystem. In diesem Zusammenhang wird anerkannt, dass die Zusammenarbeit und Abstimmung im europäischen und internationalen Kontext zu forcieren ist,    da kein Land alleine die gesamte Breite der Nano EHS Forschung im Umgang mit Nanotechnologie abdecken kann.
 

Ausschreibungen, geschlossen

Neben nationalen Projekten werden weiters transnationale F&E Vorhaben gefördert.

Nationale Ausschreibungen werden mit dem Instrument F&E Dienstleistungen abgehalten. Die damit finanzierten Studien dienen den auftraggebenden Ministerien als Entscheidungsgrundlage. Darüber hinaus dienen die Studien einer interessierten Öffentlichkeit zur Information.
 
Im Rahmen der EU Maßnahmen ERA-NET SIINN (Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology) und ProSafe (Promoting the Implementation of the NANoREG Safe-by-Design concept in R&D and Industrial Innovation Processes) wurden von 2012 bis 2016 vier Ausschreibungen zu transnationalen kooperativen F&E Projekten durchgeführt.

NANoREG Safe-by-Design concept in R&D and Industrial Innovation Processes) wurden von 2012 bis 2016 vier Ausschreibungen zu transnationalen kooperativen F&E Projekten durchgeführt.

Zu den im Folgenden beschriebenen Ausschreibungen finden Sie alle Ausschreibungsunterlagen unter dem Link zu den Berichtsvorlagen.

Nationale Ausschreibungen, geschlossen

5. Ausschreibung Nano EHS, National 2017
4. Ausschreibung Nano EHS, National 2016
3. Ausschreibung Nano EHS, National 2013
2. Ausschreibung Nano EHS, National 2012
1. Ausschreibung Nano EHS, National 2011

 

Transnationale Ausschreibungen, geschlossen

4. Ausschreibung Nano EHS - ProSafe, Transnational 2016
3. Ausschreibung Nano EHS - ERA-NET SINN, Transnational 2014
2. Ausschreibung Nano EHS - ERA-NET SINN, Transnational 2013
1. Ausschreibung Nano EHS - ERA-NET SINN, Transnational 2012

Beschreibung der Zielgruppe:
Der Forschungsschwerpunkt richtet sich an sämtliche Akteure aus der universitären und außeruniversitären Forschung, von Fachhochschulen, Höhere Technische Lehranstalten sowie Unternehmen mit Sitz in Österreich. Die Teilnahme ausländischer Partner ist möglich. Weitere Informationen und allfällige Einschränkungen finden Sie in den jeweiligen Instrumentenleitfäden.

Kontakt

Mag. Dr. Margit Haas
Mag. Dr. Margit Haas

T +43 5 7755 5080
margit.haas@ffg.at