Energieforschung - Das Programm

Das Energieforschungsprogramm des Klima- und Energiefonds ist ein zentrales Instrument der österreichischen Bundesregierung zur Umsetzung von #mission2030 – Der österreichischen Klima- und Energiestrategie. Das Programm bezieht sich auf die gesamte Energiekette von der Bereitstellung, Energieumwandlung, über den Transport bis hin zur Energieverwendung. Es unterstützt Forschungsvorhaben aus jenen Bereichen, in welchen Österreich ein Stärkefeld besetzt, im internationalen Vergleich eine große Kompetenz aufweist und einen besonders wirkungsvollen Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit leisten können.

Programmausrichtung

In Anbetracht des global stark ansteigenden Energiebedarfs, der Klimaproblematik und der zunehmenden Risiken bezüglich einer sicheren Energieversorgung steht unser Energiesystem vor notwendigen und einschneidenden Veränderungen. Aus diesem Grund wurde vom Klima- und Energiefonds im Jahr 2008 ein Forschungs- und Technologieprogramm mit dem Namen "NEUE ENERGIEN 2020" initiiert.
Mit e!MISSION.at – Energy Mission Austria wurde dieses erfolgreiche Programm weitergeführt. Das Programm „e!MISSION.at“ baute auf den Ergebnissen des „Strategieprozesses e2050“ auf.
Das Nachfolgeprogramm „Energieforschung" wurde weiter an die sich geänderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen angepasst. Orientierungsgrundlage bilden die ENERGIE Forschungs- und
Innovationsstrategie #mission2030 sowie Evaluierungen vorangegangener Ausschreibungen.

 

Vision und Ziel des Programms

Ziel 1: Grand Challenges: Energieforschung als Beitrag zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen

Ziel 2: Österreichs Technologieführerschaft schafft Zugang zu internationalen Märkten

Ziel 3: Energieforschung und Innovation als Beschäftigungsmotor für den Standort Österreich

Mit dem Forschungs- und Technologieprogramm unterstützt der Klima- und Energiefonds
• die gezielte (Weiter-)Entwicklung von Technologien und Komponenten sowie deren Systemintegration (z.B. Sektorkopplung);
• Innovationen im Sinne des gesellschaftlichen Nutzens einerseits durch die stärkere Berücksichtigung des Faktor Mensch als Anwender, Nutzer und Teil des Energiesystems und andererseits durch die Nutzung der Innovationskraft von Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Bürgern im Sinne der gesellschaftlichen Ziele;
• die Erhaltung und den Ausbau des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Österreich durch die Verringerung der Energie- und CO2-Intensität unseres Handelns;
• die Überbrückung der langen Zeithorizonte energietechnischer Entwicklungen bis zur kommerziellen Nutzung, die – zum Teil – weit außerhalb der betriebswirtschaftlichen Planungs- und Kalkulationsfristen liegen;
• die Verringerung der hohen technologischen und ökonomischen Risiken von Forschung und Technologieentwicklung, die vom Markt nicht abgedeckt werden;
• die Kostenreduktion innovativer, hocheffizienter Technologien mit dem Ziel, den Weg zur Marktdurchdringung vorzubereiten;

Details

Programmeigentümer/Geldgeber Klima- und Energiefonds
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Einzel-ForscherInnen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument Sondierung , Unternehmensprojekt - Industrielle Forschung (C3 I) , Kooperationsprojekt experimentelle Entwicklung / industrielle Forschung , Leitprojekt , F&E-Dienstleistungen
Themenbereich
Umwelt und Energie
FFG-Bereich
Thematische Programme

Kontakt

Dipl.-Ing. Gertrud Aichberger
Dipl.-Ing. Gertrud Aichberger
Programmleitung
T +43 5 7755 5043
gertrud.aichberger@ffg.at
DI Manuel Binder MSc
DI Manuel Binder MSc

T +43 5 7755 5041
manuel.binder@ffg.at
Dipl.-Ing. Maria Bürgermeister-Mähr
Dipl.-Ing. Maria Bürgermeister-Mähr

T +43 5 7755 5040
maria.buergermeister-maehr@ffg.at
Mag. Urban Peyker MSc
Mag. Urban Peyker MSc

T +43 5 7755 5049
urban.peyker@ffg.at
Vukasin Klepic MSc
Vukasin Klepic MSc

T +43 5 7755 5069
vukasin.klepic@ffg.at

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