10 Jahre ERC: Erfolgsbilanz für Österreich

FFG-Geschäftsführerin Egerth: „Großer Erfolg für die Grundlagenforschung“

Mit einer Jubiläumsveranstaltung im Haus der Europäischen Union feierten hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und Verwaltung das zehnjährige Jubiläum des Europäischen Forschungsrates (ERC). Tenor der Veranstaltung: Österreich hat bisher im ERC hervorragend abgeschnitten.

Im Bild: Giulio Superti-Furga (CEMM), Henrietta Egerth (FFG), Paul Rübig (Abg. z. EP), Jean-Pierre Bourguignon (ERC), Helga Nowotny (ehem. ERC), Barbara Weitgruber (BMWFW), Klement Tockner (FWF). Foto: Marcos Aray

Der Europäische Forschungsrat fördert innovative Grundlagen- und Pionierforschung im Wettbewerb. Alleiniges Auswahlkriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz. Die Förderungen des ERC sind themenoffen und richten sich an alle Fächer und Disziplinen. Insgesamt hat die Europäische Kommission bisher 7,5 Milliarden Euro aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) investiert, im aktuell laufenden EU-Programm Horizon 2020 sind dafür 13,1 Milliarden Euro vorgesehen.

Im Bild: FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. Foto: Marcos Aray

Eine Förderung des ERC ermögliche nicht nur eine konzentrierte Forschungstätigkeit für fünf Jahre, sondern sei auch eine international hoch angesehene Auszeichnung, so FFG-Geschäftsführerin Egerth. Die Erfolgsquote von Einreichungen aus Österreich liege mit 14 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von elf Prozent.