Breitbandmilliarde – 161 Anträge für „Access“-Förderung

Rund 182 Millionen Euro beantragt - Eingereichte Projekte betreffen über 750 Gemeinden

Die Ausschreibung für das Förderprogramm „Access“ aus der Breitbandmilliarde des Infrastrukturministeriums (bmvit) endete am 29. April 2016 mit einem erfreulichen Ergebnis: Insgesamt sind 161 Anträge von 17 Unternehmen bei der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingelangt. Die Ausschreibungssumme von 96 Millionen Euro, die vom bmvit zur Verfügung gestellt wurde, wurde mit Förderanträgen von über 182 Millionen Euro deutlich übertroffen. „Ich freue mich, dass unsere Förderungen aus der Breitbandmilliarde so gut angenommen werden. Das zeigt, dass die Telekom-Unternehmen für massive Investitionen in die schlecht versorgten Gebiete bereit sind und den Netzausbau vorantreiben wollen“, erklärt Infrastrukturminister Gerald Klug.

Mit dem Förderprogramm „Access“ unterstützt das bmvit den Ausbau der notwendigen Infrastruktur, um bestehende Netze zu erweitern und damit größere Flächen mit Breitband-Internet versorgen zu können. Die beantragten Ausbauprojekte betreffen insgesamt 764 Gemeinden in ganz Österreich.
Am stärksten ist die Nachfrage nach der „Access“-Förderung in Niederösterreich und in Oberösterreich, wo das ausgeschriebene Fördervolumen um mehr als das Doppelte überschritten wurde. Auch im Burgenland, in Kärnten und in Salzburg wurden die Ausschreibungssummen des bmvit überzeichnet. In den kommenden Wochen werden die Förderansuchen durch die FFG formal geprüft. Danach folgt die Bewertung durch die unabhängige Bewertungsjury, die eine Förderempfehlung an den Infrastrukturminister abgibt.

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