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Bures: Drei neue Stiftungsprofessuren für Produktionstechnologien ausgeschrieben

Damit sollen für Österreichs Industrie rund 300 ForscherInnen ausgebildet werden

Die drei ersten Stiftungsprofessuren für Produktionsforschung wurden am Freitag ausgeschrieben. Für Österreichs Produktionsbetriebe sollen damit bis zum Jahr 2018 mindestens 300 hochqualifizierte Technologiekräfte ausgebildet werden. Universitäten können sich gemeinsam mit Unternehmen bis zum 15. Mai bewerben.

Eine der drei Stiftungsprofessuren richtet das BMVIT gemeinsam mit der Marshall-Plan-Stiftung ein. Daher wird neben zwei österreichischen auch ein US-amerikanischer Professor die angehenden Industrie-Forscher ausbilden.

Mit dieser Initiative tritt Technologieministerin Bures ganz bewusst dem oft beklagten TechnikerInnen-Mangel in heimischen Industriebetrieben entgegen. Denn vor allem Spitzenpositionen in der Produktionsforschung können derzeit nur schwer besetzt werden. Aber Untersuchungen zeigen: Nur Länder, die ihre Bedeutung als Produktionsstandort ausbauen, sind wirtschaftlich erfolgreich.

Bures: "Wir wollen den Wettbewerb mit den Niedriglohnländern nicht über die Löhne, sondern über die Qualität führen. Ein Land wie unseres muss mit intelligenten neuen Technologien besser, schneller und umweltfreundlicher produzieren. Und dafür ist es entscheidend, die besten Köpfe im Land zu haben."

In den kommenden fünf Jahren möchte Ministerin Bures noch sieben weitere Stiftungsprofessuren einrichten - und zwar in Feldern, wo der Bedarf an Nachwuchs besonders hoch ist. Angedacht werden derzeit etwa Telematik, alternative Antriebe oder sowie Technologien für ältere Menschen.

Informationen zur Ausschreibung

Die Ausschreibung wird im Rahmen der BMVIT-Initiative "Produktion der Zukunft" in Kooperation mit der Marshallplan Jubiläumsstiftung durchgeführt und verfügt über ein Fördervolumen von 5 Millionen Euro (4 Mio. Euro aus den Mitteln des BMVIT und 1 Mio. EUR aus den Mitteln der Marshallplan Jubiläumsstiftung) und richtet sich an österreichische Universitäten.

Entsprechende Ansuchen können bis 15. Mai 2014, 12 Uhr eingereicht werden. Eine Entscheidung wird voraussichtlich Ende September 2014 vorliegen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at