
Das Tourismusland Österreich will bei digitalen Trends ganz vorne mit dabei sein.
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Früher haben im Tourismus Reisebüros und klassische Kataloge das Bild geprägt. Heute buchen Gäste über internationale Plattformen – und erwarten individualisierte Angebote. Buchungsplattformen und das "Targeting" von Gästen sind nur Beispiele dafür, wie sich der Tourismus durch neue Technologien weiterentwickelt. Die neuen digitalen Möglichkeiten verändern auch generell das Reise- und Freizeitverhalten. Digitale Schnäppchen-Jäger und Kurz-Urlauber prägen den Tourismus immer stärker. Wer weiß, wie er sein Angebot richtig platziert, welche Tools dafür wichtig sind und wie man sich dafür organisatorisch besser aufstellen muss, hat die Nase vorn. Dabei machen innovative Weiterbildungsangebote den Unterschied.

Auf dem Weg zu "Digital Tourism Experts".
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Innovationslehrgang für Touristiker
Mit Unterstützung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gibt es in Österreich etwa den Lehrgang "Digital Tourism Experts". In diesem Innovationslehrgang an der Universität Innsbruck erarbeiten und lernen Touristiker, wie ihre Angebote bei Gästen noch besser ankommen. Themen wie semantische Technologien im Web, Usability von Assistenzsystemen, das Konsumentenverhalten im Buchungsprozess oder Big Data Management werden praxisnah vermittelt. 46 renommierte touristische Unternehmen, darunter Eurotours, Easybooking, Golm Silvretta und TUI sowie Tourismusverbände und Landestourismusorganisationen erarbeiten gemeinsam mit 20 Forscherinnen und Forschern aus wissenschaftlichen Einrichtungen digitale Erfolgsprojekte.

Lehrgangsleiter Mike Peters, Universität Innsbruck.
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"Wir wollen auch im Tourismus die Angst vor der Digitalisierung nehmen. Unser Ziel ist, dass man sensibilisiert und Digitalisierung als Chance versteht", erklärt Lehrgangsleiter Mike Peters. Dafür bietet der Lehrgang spezielle Zugänge, wie Peters betont: "Bei unserem Innovationslehrgang handelt es sich nicht um Lehre von der Stange, sondern um frisches Wissen, das man so auch nicht in anderen Institutionen kaufen kann." Wie nützlich die Inhalte und das Netzwerk des innovativen Lehrgangs sind, bestätigt Teilnehmerin Nicole Ellinger vom Alp Art Hotel in Götzens am eigenen Beispiel: "Der Innovationslehrgang richtet sich auch an Personen mit geringeren technischen Vorkenntnissen. Das Programm ist so gestaltet, dass für alle Teilnehmenden passende Module angeboten werden. Der Lehrgang bietet auch die Möglichkeit zum Netzwerken – es gibt einen unglaublichen Erfahrungsaustausch." Digitales Know-how und kluge Kooperationen bringen eben Tourismus und das ganze Land weiter.