Quanten-Pionier Österreich schneidet bei europäischem Quantum Flagship hervorragend ab

Österreichische Einrichtungen in knapp einem Drittel der genehmigten Projekte vertreten – FFG bietet umfassendes Informations- und Beratungsservice

"Österreich zählt zu den Quanten-Pionieren und konnte dieses Stärkefeld mit internationaler Sichtbarkeit kontinuierlich ausbauen", so die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Jüngstes Beispiel ist das im Rahmen von "Horizon 2020" initiierte europäische Quantentechnologie-Flagship: Am 29. Oktober 2018 wurden die Ergebnisse der Ausschreibung von der Europäischen Kommission bei einem Kick-off Event im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft bekannt gegeben. Von den 20 Projekten sind sechs mit österreichischer Beteiligung, zwei der Projekte werden von österreichischen Einrichtungen (Universität Innsbruck, Austrian Institute of Technology) koordiniert. Den 20 Projekten stehen für die Ramp-up Phase in den kommenden drei Jahren 130 Millionen Euro zur Verfügung. Gesamt ist das heuer gestartete Quantum Flagship auf 10 Jahre angelegt und umfasst rund eine Milliarde Euro.

 

Als Nationale Kontaktstelle für das EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" bietet die FFG ein umfassendes Informations- und Beratungsservice und hat auch in Hinblick auf das Quantentechnologie-Flagship gezielt beraten und im Vorfeld mit zwei maßgeschneiderten Stakeholder-Veranstaltungen die notwendige Vernetzung initiiert. "Mit Programmen auf nationaler Ebene schaffen wir auch die notwendigen Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme auf europäischer Ebene", verweisen Egerth und Pseiner auf die von der Nationalstiftung bewilligten Mitteln für den Quantencomputer (5 Millionen Euro) und das gemeinsam mit dem FWF durchgeführte Programm "Quantenforschung und -technologie" (QFTE; 5,5 Millionen Euro).

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