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Harald Posch leitet ab 1. Juli 2014 das höchste Entscheidungsgremium der Weltraumorganisation ESA

Wir gratulieren!

Harald Posch, Leiter der Agentur für Luft- und Raumfahrt der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, übernimmt den Vorsitz des Rates der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Das hat der ESA-Rat in seiner Sitzung am 19. März 2014 beschlossen. Posch tritt die Stelle am 1. Juli 2014 an und wird den Rat für drei Jahre leiten. Österreich ist seit 1987 Vollmitglied der ESA und stellt jetzt erstmals den Vorsitzenden des ESA-Rates. Jeder Mitgliedsstaat der ESA ist mit einer Stimme im Rat vertreten. Dieses höchste Entscheidungsgremium der ESA steuert das langfristige europäische Weltraumprogramm und entscheidet über Strategien, Programme sowie Budgets.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass mit Harald Posch ein ausgewiesener österreichischer Experte diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt“, sagen die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „Der Weltraum gehört zu den intensivsten Forschungs- und Entwicklungsbereichen und hat in Österreich einen soliden Kern. Die Vernetzung in Europa, von der ESA vorangetrieben, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wir freuen uns, dass Harald Posch dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann.“

Der Weltraumexperte Posch ist seit 1984 in diesem Bereich tätig, unter anderem für die Austrian Aerospace (AAE), die Österreichische Raumfahrt- und Systemtechnik GmbH (ORS) und die Österreichische Gesellschaft für Weltraumfragen (ASA). Seit 2005 leitet er die Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG. Harald Posch vertritt Österreich in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien. In der ESA ist er seit 2002 in verschiedenen Funktionen tätig. Seit 2013 war er Leiter der österreichischen Delegation im ESA-Rat, in der auch FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner vertreten ist.

 

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Foto-Credit: FFG/Petra Spiola
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