"Horizon Europe" – Österreich rüstet sich für das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm

FFG-GF Egerth bei Europatagung des BMBWF – bereits rund 1,3 Milliarden Euro aus "Horizon 2020" nach Österreich


Unter dem Motto "Turning the page" stand die Europatagung 2019.

"Wir müssen uns national und europäisch komplementär aufstellen", betonte FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth bei der Europatagung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und des ERA Council Forum Austria, die von Ministerin Iris Rauskala unter dem Motto "Turning the page" eröffnet wurde. Aktuell rüstet sich Österreich für das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, "Horizon Europe" (2021 – 2027), das bspw. mit den Missionen und dem Europäischen Innovationsrat auch zentrale Neuerungen bringt. "Darauf reagieren wir als Nationale Kontaktstelle, um Forschende und Unternehmen in Österreich bestmöglich zu unterstützen und auch künftig eine erfolgreiche Teilnahme zu ermöglichen", so Egerth. Als Nationale Kontaktstelle (getragen und finanziert von mehreren Ministerien und der Wirtschaftskammer Österreich) bietet die FFG ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot.


Österreich ist gut aufgestellt, informierte GF Henrietta Egerth.

Österreich ist klar auf Kurs in Richtung 1,5 Milliarden Euro und könnte dieses ambitionierte Ziel laut Ministerin Iris Rauskala sogar noch übertreffen. Forschende und Unternehmen in Österreich konnten in "Horizon 2020" bereits rund 1,3 Milliarden Euro einwerben (Datenstand 3. September 2019). Bei der Erfolgsquote (nach Beteiligungen) liegt Österreich hinter Belgien auf Platz zwei und mit 17,7 Prozent deutlich über dem Durchschnitt aller Staaten (15,3 Prozent). Forschende und Unternehmen aus Österreich sind an jedem 12. Erfolgreichen Proposal beteiligt. Starke Player bei den gesamt 3.112 Beteiligungen sind insbesondere die heimischen Unternehmen (37,2 Prozent Anteil) und Hochschulen (28,5 Prozent Anteil).


FFG-Bereichsleiterin Andrea Höglinger bei der Silent Disco zu "Europas Herausforderungen: Erfolg durch Impact"


Unternehmen haben in "Horizon 2020" bisher rund 426 Millionen Euro Förderung eingeworben. Bei der Erfolgsquote der Beteiligungen liegt Österreich damit an der EU-Spitze. Im KMU Instrument haben heimische KMU bisher rund 48 Millionen Euro lukriert. Nach Programmen betrachtet zeigt sich, dass die meisten Fördermittel in den ERC (European Research Council; 251 Millionen Euro, 145 ERC Grants), ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien; 170 Millionen Euro), Transport (132 Millionen Euro) und Energie (115 Millionen Euro) fließen.

 

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Mag. Andrea Höglinger
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