Von Happylab bis Pioniergarage – 4 neue Innovationswerkstätten öffnen ihre Tore

FFG fördert "Mitmach"-Labors in Vorarlberg, Salzburg, Niederösterreich und Wien – 1,8 Millionen Euro der Nationalstiftung stehen zur Verfügung

Vernetzen, experimentieren und gemeinsam neue Ideen entwickeln und umsetzen – das steht im Fokus der Innovationswerkstätten, die von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert werden. Im Zuge der zweiten Ausschreibung nehmen vier neue Innovationswerkstätten in Vorarlberg, Salzburg, Niederösterreich und Wien ihre Arbeit auf. "Wir schaffen damit im besten Sinn des Wortes Raum für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen und Projekte und holen damit neue Akteure ins Innovationsboot. Das ist auch ein Beitrag zum notwendigen standortrelevanten Vorsprung im globalen Wettbewerb", so die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.


"Das große Interesse an der Ausschreibung zeigt: Ideen für Innovationen sind zahlreich und in hoher Qualität vorhanden – mit den Innovationswerkstätten bieten wir die notwendige Infrastruktur für eine erfolgreiche Realisierung", betonen Egerth und Pseiner. Von den 24 Anträgen wurden von der Jury vier zur Förderung empfohlen, sie erhalten 1,8 Millionen Euro. Die Mittel wurden von der FFG mit Unterstützung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) bei der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung eingeworben.


Für das Wiener Projekt Happylab plant die Wirtschaftsagentur Wien ergänzend zur Förderung des Bundes eine Kofinanzierung in der Höhe von 250.000 Euro. Das Happylab ist eine offene Werkstätte mit Co-working Space, die Interessierten einen kostengünstigen Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen wie 3D-Druckern oder Laser-Cuttern ermöglicht. "Happylab will zukünftig verstärkt Start-ups, Mädchen und Frauen sowie Bildungsinstitutionen als neue Zielgruppen ansprechen. Das passt perfekt zur neuen Wirtschaftsstrategie Wien 2030, in der Digitalisierung und smarte urbane Produktion als zentrale Themen festgelegt wurden", sagt Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.

 

Die vier neuen Innovationswerkstätten im Überblick:

HIC – Happylab Innovation Cluster

  • Organisation: Happylab GmbH, Wien
  • Förderung: 500.000 Euro


Pioniergarage – Innovationshub Pioniergarage Salzburg

  • Organisation: Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH, Salzburg
  • Förderung: rund 500.000 Euro


DI 2.0 – Der Funke um Innovation zu zünden – Begeistern.Lernen.Umsetzen

  • Organisation: Plattform für digitale Initiativen, Vorarlberg
  • Förderung: rund 400.000 Euro

 

Beta-Campus – Beta-Campus, Entwicklung eines Ökosystems für generationenübergreifende Innovation, Kollaboration und Fachkräftesicherung

  • Organisation: Beta-Campus – Verein zur Errichtung und Entwicklung eines regionalen Leuchtturmprojekts zur Fachkräftesicherung, Niederösterreich
  • Förderung: rund 400.000 Euro

 

Zur Öffnung des Innovationsprozesses im Sinne von Open Innovation wurden 2017 erstmals Innovationswerkstätten ausgeschrieben. Sie bieten ein produktives Umfeld für Innovation, Vernetzung, Wissenstransfer und Forschung. Als offene Werkstätten verfügen sie über eine Ausstattung mit modernen Geräten und sind Raum für Kommunikation, Weiterbildung und gemeinsame Projekte. Sie ermöglichen die Einbindung und Mobilisierung neuer Zielgruppen in Innovationsaktivitäten (zB Schulen und Vereine) und fungieren als interaktive Kommunikationsräume vor Ort. Dabei sollen regionale und überregionale Synergien genutzt werden. Die Förderung beträgt pro Innovationswerkstatt bis zu einer halben Million Euro auf maximal fünf Jahre. Die maximale Förderquote liegt bei 50 Prozent.

 

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