Horizon Europe: MSCA Staff Exchanges

HORIZON-MSCA-2024-SE-01

MSCA Staff Exchanges fördert den Personalaustausch zwischen Organisationen in verschiedenen Ländern, wissenschaftlichen Disziplinen und/oder Wirtschaftssektoren (z.B. zwischen Universitäten und Unternehmen) und unterstützt somit den Wissenstransfer zwischen Institutionen inner- und außerhalb Europas. Die beteiligten Organisationen tragen direkt zur Umsetzung eines gemeinsamen F&I-Projektes bei, indem sie geeignetes Personal entsenden und/oder aufnehmen.

Was wird gefördert?

MSCA Staff Exchanges fördert den kurzzeitigen Austausch von wissenschaftlichem, technischem und administrativem Personal sowie Netzwerkaktivitäten und gemeinsame Workshops und Konferenzen. Diese Aktivitäten finden im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes statt, das von einem länderübergreifenden Konsortium aus öffentlichen und/oder privaten Organisationen eingereicht und durchgeführt wird. Die Auswahl des Forschungsthemas ist frei.

Förderbar ist der Personalaustausch zwischen Organisationen in Europa und in Drittländern sowie der länderübergreifende Personalaustausch innerhalb Europas.

Wer wird gefördert?

Wissenschaftliches, technisches und administratives Personal aus akademischen sowie nicht-akademischen Organisationen

Wie hoch ist die Förderung?

Maximal 360 Personenmonate, bis zu 1.8 Mio. EUR

Was sind die Einreichkriterien?

Der länderübergreifende Personalaustausch innerhalb Europas muss entweder zwischen akademischen und nicht-akademischen Organisationen (z.B. zwischen Universitäten und Unternehmen) oder zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen stattfinden. 

Konsortien müssen aus mindestens drei unabhängigen Organisationen aus drei unterschiedlichen Ländern bestehen, zwei davon aus zwei unterschiedlichen EU Mitgliedsstaaten oder Horizon Europe assoziierten Ländern. Stammen alle Organisationen entweder nur aus dem akademischen Sektor (z.B. Universitäten oder FHs) oder nur aus dem nicht-akademischen Sektor (z.B. große Unternehmen oder KMU), muss davon zumindest eine Organisation aus einem nicht-assoziierten Drittland stammen. Netzwerke müssen also entweder intersektoral, international oder beides sein.

Maximale Laufzeit der Netzwerke ist vier Jahre. Innerhalb dieser Zeit können bis zu 360 Personenmonate an Personalaustausch gefördert werden. Einzelne wissenschaftliche Aufenthalte (Entsendungen oder „Secondments“) müssen zwischen einem und 12 Monaten dauern und können auch in kürzere Abschnitte aufgeteilt werden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung des Projektantrags erfolgt über das Funding und Tenders Portal der Europäischen Kommission.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Ergebnisse der Evaluierung werden im Juni 2025 erwartet.

Therese LINDAHL

Nationale Kontaktstelle
Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen
+43 577 55-4604 E-Mail senden

Lil REIF

Nationale Kontaktstelle
Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen
+43 577 55-4608 E-Mail senden

Kerstin GANGLMAYER

Nationale Kontaktstelle
Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen
+43 577 55-4105 E-Mail senden

Ausschreibungsdokumente

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