Reisekosten in Horizon 2020

Reisekosten können in Horizon-2020-Projekten sowohl für ProjektmitarbeiterInnen (Teilnahme an Projektmeetings, Präsentation der Projektergebnisse bei Konferenzen etc.) als auch für externe ExpertInnen anfallen. Diese Kosten sind erstattungsfähig, wenn die allgemeinen Voraussetzungen für die Förderfähigkeit erfüllt sind und die internen Regelungen des Projektteilnehmers eingehalten wurden.

Zu den Reisekosten zählen in Horizon 2020 Kosten für An- und Abreise, Aufenthaltskosten, Diäten sowie damit verbundenen Steuern und Abgaben (nicht erstattbare Mehrwertsteuer, Kurtaxen etc.).

Alle Reisekosten müssen mit den internen Regelungen des Projektteilnehmers (Dienstreisevorschriften etc.) in Einklang stehen. Werden die Reisekosten für externe ExpertInnen übernommen, können sie entweder durch den Projektteilnehmer gebucht und bezahlt oder von den Externen selbst gebucht und vom Projektteilnehmer erstattet werden.

Neben den internen Vorschriften sind – wie bei allen Kosten – die allgemeinen Kriterien für die Förderfähigkeit zu beachten. So muss nachgewiesen werden können, dass die Reise für das Projekt "notwendig" war, also ein gewisser aktiver Beitrag für das Projekt geleistet wurde.  

Abweichend von der Regel, dass alle Kosten während der Projektlaufzeit entstanden sein müssen, ist die Anreise zum Kick-Off-Meeting auch dann förderfähig, wenn sie nicht in die Projektlaufzeit fällt, aber das Meeting selbst nach Projektbeginn stattfand.

Bitte beachten Sie auch, dass alle Reisekosten klar dem konkreten Projekt zugeordnet werden können. Kombinierte Tickets für unterschiedliche Projekte bzw. Zwecke können nicht abgerechnet werden. 

 

Nähere Informationen finden Sie im Annotated Grant Agreement (AGA), Artikel 6.2.D.1 (s. "Weitere Informationen").