FFG-Basisprogramme: Über 12.500 Projekte in 100 Beiratssitzungen bewilligt

Rund 4 Milliarden Euro Gesamtfördersumme seit FFG-Gründung vergeben

Die Basisprogramme stellen das finanziell umfangreichste Förderangebot der FFG dar. Die Bewilligung von Projekten erfolgt – auf Basis einer vorangegangenen wirtschaftlich-technischen Evaluierung – durch einen ExpertInnen-Beirat. Am Mittwoch, den 9. Mai fand die 100. Sitzung dieses Beirates seit Gründung der FFG statt. Insgesamt wurden in diesen 100 Sitzungen über 18.300 Projekte eingereicht, von denen über 12.500 Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 4 Milliarden Euro gefördert wurden.

Beirat, Geschäftsführung und MitarbeiterInnen der FFG-Basisprogramm

Beirat, FFG-Geschäftsführung und MitarbeiterInnen der FFG-Basisprogramme. Foto: FFG/Kosz

Die in den Basisprogrammen gebündelten Förderangebote der FFG bieten eine laufende Einreichmöglichkeit ohne thematische Einschränkungen. Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt relativ rasch (im Schnitt etwa 10 bis 12 Wochen). Schwerpunkt sind Einzelprojekte von Unternehmen aller Größen. Gefördert wird mit einem Mix aus Zuschüssen, Darlehen und Haftungen. Darüber hinaus umfassen die Basisprogramme eine Reihe von Angeboten für Kleine und Mittlere Unternehmen („KMU-Paket“), aber auch Programme wie Frontrunner (für technologische Spitzenunternehmen), Early Stage (für frühe Forschungsphasen) oder das neue Impact Innovation-Programm.

Der Beirat der FFG Basisprogramme besteht aus unabhängigen Expertinnen und Experten und tagt sieben Mal pro Jahr. Die Basisprogramme haben mit Gründung der FFG 2004 die Aufgaben des früheren FFF fortgeführt, der 1968 startete. Insgesamt haben in diesen 50 Jahren der Förderung für wirtschaftsnahe Projekte 451 Vergabesitzungen (früher: Präsidium, heute: Beirat) stattgefunden.