FFG: Neue Ausschreibung mit China in Vorbereitung

Eine Million Euro für gemeinsame Projekte mit chinesischer Akademie der Wissenschaften im Bereich Hochleistungswerkstoffe

Bei einem Treffen von Technologieminister Alois Stöger und FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner mit dem Präsidenten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Chunli Bai, in Wien wurden die Eckpunkte der zweiten gemeinsamen Ausschreibung für Kooperationsprojekte von Österreichischen Organisationen mit der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) festgelegt.

Bundesminister Alois Stöger, CAS-Präsident Prof. Chunli Bai, FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner

 

Das BMVIT stellt für diese Ausschreibung 1 Mio. Euro zur Verfügung, das Ausschreibungsthema sind "advanced materials". Das Treffen fand am Rande der Jahreskonferenz der World Academy of Sciences (TWAS) statt, die vom 18. bis 21. November in Wien über die Bühne ging.

Die FFG hat mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Innerhalb dieses Abkommens wurde bereits eine Ausschreibung für gemeinsame Kooperationsprojekte durchgeführt, als Forschungsthema wurden Nanotechnologien festgelegt. Drei Projekte mit der CAS wurden aus der ersten Ausschreibung bewilligt.

Die 1949 gegründete Chinesische Akademie der Wissenschaften ist die wichtigste akademische Einrichtung in China und eines der führenden Forschungszentren in den Bereichen Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Technologie und High-Tech-Innovationen. Sie beschäftigt über 50.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ist auch stark im Bereich angewandter Forschung tätig.