Zusammenarbeit mit China: Neue Ausschreibung im Bereich Nanotechnologie gestartet

Budget für österreichische Teilnehmer: 500.000 Euro

Ein Abkommen mit der chinesischen Shanghai-Universität bildet die Basis für die am 1. Oktober gestartete bilaterale Ausschreibung im Bereich Nanotechnologie. Bis 12. Jänner 2015 können Anträge für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingereicht werden. Für die österreichischen Projektteilnehmer stehen 500.000 Euro im Rahmen des Programmes „Produktion der Zukunft“ zur Verfügung. Die Shanghai University ist eine der führenden Forschungs-Hochschulen Chinas und zählt zu den so genannten „Projekt 211“-Exzellenzhochschulen.

Themen der Ausschreibung umfassen innovative Technologien wie Nanowires, Nanomaterialien, Sensoren, Nanoimprintlithographie, Polymere und Nanocomposites. Die geförderten Forschungsprojekte sollen zur Entwicklung effizienter Ressourcen- und Rohstoffnutzung sowie effizienter Produktionstechnologien, zur Flexibilisierung der Produktion sowie zur Herstellung hochwertiger Produkte beizutragen. An den Projekten muss mindestens je ein Partner aus Österreich und von der Shanghai-Universität beteiligt sein. Weitere chinesische Partner können in Abstimmung mit der Shanghai-Universität ebenfalls teilnehmen.

Das Abkommen zwischen der FFG und der Shanghai-Universität wurde im Rahmen eines Roundtables zum Thema Nanotechnologie und anschließender Business-to-Business-Gesprächen in Shanghai letzte Woche unterzeichnet.