Zusammenarbeit zwischen Korea und Österreich im FTI-Bereich wird gezielt gestärkt

"Memorandum of Understanding" zwischen KOTRA und FFG unterzeichnet

FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth mit Präsident Hyeok Jong Oh (KOTRA Europe)

Die Zusammenarbeit zwischen Korea und Österreich im Bereich Forschung, Technologie und Innovation (FTI) wird gezielt gestärkt: Heute wurde ein entsprechendes "Memorandum of Understanding" zwischen der Korea Trade-Investment Promotion Agency (KOTRA) und der Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterzeichnet. "Korea zählt weltweit zu den führenden Ländern im Innovationsbereich und wir wollen das Kooperationspotenzial gerade bei zentralen Zukunftsthemen, die beide Länder betreffen, nutzen. Davon profitieren beide Standorte", betonte Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG, bei der Unterzeichnung mit Präsident Hyeok Jong Oh (KOTRA Europe) in den FFG-Räumlichkeiten im "Haus der Forschung".

Das "Memorandum of Understanding" gilt vorläufig für die kommenden beiden Jahre und bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen beider Länder neue Möglichkeiten zum umfassenden Informationsaustausch, zur Vernetzung und zu entsprechenden Kooperationen, die auch in einem jährlich gemeinsam erstellten Arbeitsprogramm festgehalten werden. Unter anderem sollen gemeinsame Konferenzen und Workshops organisiert werden.

Bestehende Zusammenarbeit Korea – Österreich

Die FFG pflegt seit Jahren die Zusammenarbeit mit koreanischen Partnern, zuletzt gab es beispielsweise im September 2017 einen Austausch mit südkoreanischen Forschungsinstituten in der FFG sowie Anfang Dezember eine Veranstaltung in Graz, bei der die FFG Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Unternehmen im Automotive-Bereich vorgestellt hat.

Im Rahmen des "Beyond Europe"-Programms wird ein Projekt zur Vernetzung österreichischer SpitzenforscherInnen mit Partnern in Südkorea unterstützt. Weiters besteht seit 2015 eine Kooperation mit dem Korea Institute for Advancement of Technology (KIAT), die die Themenfelder Manufacturing und Mobilität/Transport abdeckt. Auch im Rahmen der EUREKA-Instrumente sowie des KMU-Förderprogramms Eurostars gibt es die Möglichkeit zur Zusammenarbeit, da Südkorea EUREKA- bzw. Eurostars-Partnerland ist.

Bestehende Kooperationen gibt es ebenso im Startup-Bereich, wo im April 2017 eine engere Zusammenarbeit des "Global Incubator Network" (GIN), das von der FFG gemeinsam mit dem Austria Wirtschaftsservice aws abgewickelt wird, sowie des Programms "Born2Global" des Koreanischen Ministeriums für Forschung, IKT und Zukunftsplanung vereinbart wurde.

FFG agiert international

Die FFG agiert international und ist aktuell in rund 30 transnationalen Aktivitäten (EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020", Gemeinsame Programmplanung – JPI etc.) beteiligt. Im Rahmen des "Beyond Europe"-Programms zur Internationalisierung Österreichs im FTI-Bereich werden gezielt Kooperationen über Europa hinaus gefördert, bspw. mit Korea.