Materialwissenschaften: FFG holt erstmals vier außereuropäische Länder bei EU-Netzwerk an Bord

30 Millionen Euro Gesamtbudget der M-ERA.NET Ausschreibung 2015 – davon drei Millionen für österreichische Teilnehmer

Das von der FFG koordinierte Netzwerk M-ERA.NET – das größte laufende ERA-NET überhaupt – hat erstmals vier außereuropäische Partner an Bord geholt: Organisationen aus Brasilien (Region Sao Paulo), Russland, Südkorea, Taiwan ergänzen die bisher 30 im Netzwerk vertretenen Förderorganisationen aus 22 europäischen Ländern.

M-ERA.NET Ausschreibung 2015: teilnehmende Länder und Regionen; Illustration: M-ERA.NET

In der aktuellen Ausschreibung werden rund 30 Millionen Euro für kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Materialwissenschaften vergeben, davon drei Millionen für österreichische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die gemeinsam mit Partnern aus teilnehmenden Ländern und Regionen an einem Projekt arbeiten. Von den drei Millionen Euro für österreichische Teilnehmer kommen zwei aus dem FFG-Basisprogramm und eine Million Euro aus dem BMVIT-Programm „Produktion der Zukunft“.

Die Ausschreibung läuft seit 3. Februar und ist noch bis 9.6.2015 geöffnet.