FFG: Österreich punktet mit Innovation

FFG-Förderungen tragen zur Umsetzung des Forschungsaktionsplanes maßgeblich bei

Mehr wirtschaftlicher Output, bessere Ressourcennutzung, attraktivere wissenschaftliche Karrieren: Der heute von Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner vorgestellte Forschungsaktionsplan legt wichtige Ziele und konkrete Umsetzungsschritte fest. "Das Förderangebot der FFG umfasst eine Reihe von Programmen und Dienstleistungen, um die Umsetzung des Forschungsaktionsplanes bestmöglich zu unterstützen", so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Die FFG begleitet Innovationen systematisch von der Grundlagenforschung bis zum Markteintritt. Unsere Instrumente tragen wesentlich dazu bei, mit den uns übertragenen Mitteln einen bestmöglichen Output für Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen."

Studien zeigen: Ein Fördereuro der FFG bewirkt mittelfristig bis zu vierzehn Euro an zusätzlichen Umsätzen bzw. Lizenzerlösen. Vier Fünftel der Projekte wären ohne Förderung nicht oder nur in deutlich geringerem Ausmaß realisiert worden. "Unsere Förderungen haben daher eine entscheidende Hebelwirkung für die innovative österreichische Wirtschaft", so die FFG-Geschäftsführer. Gerade auch bei der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und damit bei der raschen Umsetzung von neuen Ideen in wirtschaftliche Erfolge sind die von der FFG abgewickelten Programme in Österreich federführend. Dazu zählen das Kompetenzzentren-Programm COMET, aber auch BMWFW-Programme wie "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft", die "Research Studios Austria" oder die "Laura Bassi Centres".

Am Weg, die internationale Position Österreichs zu stärken, hat die FFG bereits wichtige Erfolge erzielt. Mit Unterstützung der FFG konnten Österreichs forschende Unternehmen und Institute bereits im 7. EU-Rahmenprogramm rund eine Milliarde Euro an EU-Geldern abholen, das entspricht einer Rückflussquote von 125 Prozent. "Österreich ist in der EU-Forschung ein Netto-Empfänger", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. "Die FFG agiert hier als Brückenkopf für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und konzentrieren uns auch auf den außereuropäischen Sektor, insbesondere die USA, Israel und Asien." Einige Abkommen, Vernetzungsaktivitäten und gemeinsame Ausschreibungen wurden bereits realisiert, weitere sind in Vorbereitung. So konnte die FFG etwa kürzlich für das im Bereich Materialwissenschaften aktive, von der FFG koordinierte Netzwerk M-ERA.NET erstmals vier außereuropäische Partner an Bord holen.

Auch im Bereich Unternehmensgründung und technologieorientierte Start-ups hat die FFG wichtige Erfolge erzielt. Rund 40 Millionen Euro an Förderungen vergibt die FFG pro Jahr für junge, technologieorientierte Unternehmen. "Wir verzeichnen jedes Jahr mehr als ein Viertel an Neukunden, also Einreichern, die zum ersten Mal eine Unterstützung für ihr Projekt bekommen", so FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. "Damit konnten wir maßgeblich dazu beitragen, dass mehr Unternehmen in Österreich eigene Ideen entwickeln und umsetzen und von diesen Innovationen profitieren können."