Kreislaufwirtschaft – 1. Ausschreibung

Einreichung von Kooperativen F&E-Projekten, Leitprojekten und F&E-Dienstleistungen
Ausschreibung offen von 09.03.2021 11:00 bis 21.06.2021 12:00
Programmeigentümer/Geldgeber
BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Um die Erarbeitung und Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie für Österreich mit den Möglichkeiten der Forschung, Entwicklung und Innovation zu unterstützen, startet das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie eine 1. Ausschreibung im Rahmen der mehrjährigen FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft. Für die ausgeschriebenen Förderinstrumente „Kooperative F&E-Projekte“, „Leitprojekt“ und „F&E-Dienstleistungen“ stehen in dieser Ausschreibung insgesamt 8 Millionen Euro zur Verfügung.

Wichtige Anliegen der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft sind, die Entwicklung zur Kreislaufwirtschaft zu beschleu­nigen, um damit positive Klima- und Umweltwirkungen zu erzielen und gleichzeitig den Aufbau relevanten Wissens zu fördern. Darüber hinaus können Innovationen maßgeblich zur Technologieführerschaft inner­halb von Marktsegmenten der Kreislaufwirtschaft beitragen und die Konjunktur ankurbeln, was lang­fristig die Standortsicherung unterstützt.

Entsprechend der Mission der FTI-Initiative "Kreislaufwirtschaft Österreich auf dem Weg zu einer kreislauforientierten Gesellschaft“ werden in der 1. Ausschreibung folgende Schwer­punkte gesetzt:

1.) Innovation für kreislauffähiges Wirtschaften

2.) Kreislauforientierte Beschaffung und Fertigung

3.) Nutzungsintensivierung von Gütern

4.) Recycling

Eingereichte Vorhaben müssen mindestens eines der im Ausschreibungsleitfaden genannten operativen Ziele adressieren und einen Beitrag zu den strategischen Zielen leisten, insbesondere zur positiven Klima- und Umweltwirkung.

Die Vorhaben sollen systemische Innovationen erforschen, entwickeln und erproben, die den Werterhalt während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigen. Die Beteiligung von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Material- und Produkthersteller, Logistiker, Endverbraucher, Sammel-, Sortier- und Recyclingbetriebe usw.) ist wesentlich und wird entsprechend bewertet.

Bei förderwürdigen Projekten muss überdies sichergestellt sein, dass das Vorhaben zur Ressourcenschonung und einer ganzheitlichen Verbesserung der Umwelt beiträgt. Dabei muss der gesamte Wertschöpfungskreislauf mitgedacht werden, um etwaige negative Auswirkungen der Entwicklung an anderer Stelle auszuschließen, etwa Rebound-Effekte und Trade-offs.

In der vorliegenden Ausschreibung sind von Antragstellerinnen und Antragstellern außerdem die wichtigsten Nachhaltigkeitsziele anzusprechen, zu denen das Projekt einen konkreten positiven Beitrag leistet. Die angestrebten Nachhaltigkeitseffekte sind im Antrag auszuführen und im Forschungsdesign zu berücksichtigen.

Kontakt

Dipl.-Ing. Maria Bürgermeister-Mähr
Dipl.-Ing. Maria Bürgermeister-Mähr
Programmleitung und Einreichberatung
T +43 5 7755 5040
maria.buergermeister-maehr@ffg.at
DI Franz Theuretzbacher
DI Franz Theuretzbacher
Programm-Manager und Einreichberatung
T +43 5 7755 5050
franz.theuretzbacher@ffg.at

Zusätzliche Informationen

DOWNLOADCENTER der 1. Ausschreibung der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft

Leitfäden

Ausschreibungsleitfaden

Instrumentenleitfäden

Kostenleitfaden

Hinweis zum Kostenplan: Der Kostenplan ist vollständig im eCall auszufüllen. Das Hochladen von Excel-Listen ist nicht mehr möglich. Ausschlaggebend sind einzig die im eCall gemachten Angaben zum Kostenplan.

 

Antragstellung

Projektbeschreibung

Wichtiger Hinweis: Bitte verwenden Sie jene Projektbeschreibung, die Ihrem ausgewählten Instrument zugeordnet ist!

Ergänzende Informationen zu F&E-Dienstleistungen

Die Beantwortung Ihrer Anfragen zu Formal- und Vertragsfragen zur Einreichung von F&E-Dienstleistungen finden Sie hier:


Beratung Projektskizze

 

Musterverträge

 

Eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status

Hinweis: ausländische Unternehmen müssen im Zuge der Antragseinreichung eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. In der von der FFG zur Verfügung gestellten Vorlage muss – sofern möglich – eine Einstufung der letzten 3 Jahre lt. KMU-Definition vorgenommen werden.

 

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