Horizon 2020: Forschungsinfrastrukturen

Ausschreibungen 2018-2020
Call open from 19.11.2019 09:00 bis 14.05.2020 17:00
Programmeigentümer/Geldgeber
Europäische Kommission
Das Programm Forschungsinfrastrukturen (RI) dient der optimierten Nutzung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen mit europäischem Mehrwert. Es leistet einen Beitrag zur Schaffung neuer Forschungsinfrastrukturen von gesamteuropäischem Interesse in allen Bereichen der Wissenschaft entlang einer strategischen Roadmap. Die Einreichfrist der letzten Ausschreibungen endet am 17. sowie am 22. April 2020. Das Gesamtbudget beträgt rund 290 Mio Euro. ACHTUNG: EINREICHFRISTEN VERSCHOBEN! Weitere Informationen im Text unten.

Forschunginfrastrukturen Arbeitsprogramm 2018-2020

Die Europäische Kommission hat am 31. Oktober 2017 das "Research Infrastructures, including e-Infrastructures Work Programmes 2018-2020" veröffentlicht. Darin sind die Ausschreibungsthemen für die letzten drei Jahre von Horizon 2020 enthalten.

In den Ausschreibungen öffnet die Kommission alle Themen des Arbeitsprogramms und ermöglicht mit seinen Ausschreibungsfristen eine gründliche Vorbereitung von Projektanträgen. Bitte beachten Sie die jeweiligen Einreichfristen!

[Aktueller Hinweis] Einreichungsfristen Forschungsinfrastruktur Ausschreibungen verlängert!

Aus gegebenem Anlass hat die Europäische Kommission entschieden, die Einreichungsfristen für folgende Ausschreibungen bis zum 14. Mai 2020 zu verlängern:
 
Die Einreichfrist der Ausschreibungen im Bereich Implementing the European Open Science Cloud  (H2020-INFRAEOSC-2018-2020) wurde auf den 18. Juni 2020 verschoben.
 
Damit reagiert die Kommission auf Schwierigkeiten, die ihr von den Antragstellenden, dem Programmausschuss sowie den Gutachterinnen und Gutachtern mitgeteilt wurde. Ein entsprechender Hinweis findet sich auch im Funding & Tenders Portal.
 

Aufgrund der strategischen Natur des Programmes ist es bei Interesse an einer Einreichung notwendig, sich mit bereits aktiven Konsortien bzw. relevanten politischen Stellen in Verbindung zu setzen. Hilfestellung kann hier die Nationale Kontaktstelle geben.

Das Programm Forschungsinfrastrukturen in Horizon 2020 hat folgende zwei Dimensionen:

  • Einerseits die Aufteilung zwischen physikalischen Infrastrukturen aller Wissenschaftsbereiche (wie beispielsweise Teilchenbeschleuniger oder Biobanken) und elektronischen Infrastrukturen (wie Hochleistungsrechenzentren), die ihrer Forschungsgemeinschaft jeweils Dienstleistungen auf höchstem Niveau anbieten.
     
  • Andererseits die strukturelle Gliederung nach Unterstützung bestehender Forschungsinfrastrukturen, Errichtung neuer pan-europäischer Forschungsinfrastrukturen entlang einer strategischen Roadmap sowie Unterstützung der Programmumsetzung.
     
  • Themenschwerpunkt im Arbeitsprogramm 2018-2020 (EC, pdf) ist außerdem die Unterstützung und Ausgestaltung der Vision einer "European Open Science Cloud" zum Nutzen aller Forschungs- und Innovationstreibenden in Europa.

Detaillierte Informationen zu den allen Ausschreibungen im Bereich Forschungsinfrastrukturen entnehmen Sie bitte direkt dem Participant Portal der Europäischen Kommission. Bitte beachten Sie die jeweiligen Einreichfristen!

 

[Hinweis] Die Struktur der Ausschreibungen auf dem Participant Portal kann von der Struktur in den Arbeitsprogrammen der Europäischen Kommission abweichen.

Kontakt

DI (FH) Manfred Halver
DI (FH) Manfred Halver
Nationale Kontaktstelle für Forschungsinfrastrukturen
T +43 5 7755 4207
manfred.halver@ffg.at

RICH: European Network of NCPs for Research Infrastructures

Sie wollen das Konzept von Forschungsinfrastrukturen Ihren Kolleginnen und Kollegen erklären? RICH bietet Ihnen informative und praxisnahe Videos zu den Themen:

  • "Was macht der Infrastruktur-NCP?"
  • "Wie kann ich meine Forschungsidee mittels Transnational Access and Services umsetzen?"


Darüber hinaus werden große Forschungsinfrastrukturen vorgestellt:

  • International Centre of Electron Microscopy for Materials Science, Krakau (PL)
  • Research Institute for Work and Society, Leuven (BE)
  • Supercomputing Center-Centro Nacional de Supercomputación (BSC-CNS), Barcelona (ES)
  • SYSBIO: Centre of Systems Biology, Mailand (IT)