FTI-Initiative für die Transformation der Industrie 2024

Im Rahmen der Klima- und Transformationsoffensive der BMK
Ausschreibung offen von 19.06.2024 14:00 bis 31.10.2024 12:00
Programmeigentümer/Geldgeber
Klima- und Energiefonds
Mit dieser FTI-Initiative für die Transformation der Industrie sollen technologische Lösungen für die produzierende Industrie entwickelt werden, welche treibhausgasemittierende Technologien und Anlagen ersetzen. Es soll anhand von Vorzeigeprojekten der Nachweis erbracht werden, dass klimaneutrale industrielle Produktion mit Innovationen Made in Austria technisch und wirtschaftlich tragfähig ist. Die gefundenen Lösungen sollen als Modelle für eine breite Umsetzung dienen. Diese FTI-Initiative ist Teil der umfassenden Klima- und Transformationsoffensive – Transformation der Industrie des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Für die Ausschreibung 2024 steht ein Budget von min 25 Mio. Euro (plus mögliche zusätzliche 25 Mio aus dem Budget 2025) zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Klima- und Energiefonds.

Was wird gefördert?

Die folgenden Ausschreibungsschwerpunkte sind in Form von Modulen ausgeschrieben:

  1. Modul I: F&E-Projekte (kooperative F&E Projekte, Leitprojekte und Unternehmensprojekte entlang der angeführten Transformationspfade)
  2. Modul II: Integrierte Hochinnovative F&E-Projektverbünde für die Entwicklung und Erprobung von Pilot- und Demonstrationsanlagen 
  3. Modul III: F&E-Einzelunternehmensprojekte zur Begleitung der großtechnischen Umsetzung von Pilot- und Demonstrationsanlagen gefördert in Kombination mit Transformation der Industrie nach Umweltförderungsgesetz (UFG) 
  4. Modul IV: Qualifikation von Menschen in Forschung, Technologie und Innovation (FTI)
  5. Modul V: Vorbereitung einer F&E Infrastruktur

In dieser Ausschreibung werden folgende Technologiepfade adressiert:

  • Erhöhung der Prozess- und Ressourceneffizienz
  • Elektrifizierung von industriellen Prozessen und Produktion 
  • Integration von Wärmepumpen für die Erzeugung von Prozesswärme und Wärmerückgewinnung 
  • Steuerung und Demand Side Management 
  • Alternative Brenn- & Rohstoffe, biobasierte Ressourcen, Integration von erneuerbaren Energien
  • Alternative Materialen & energieeffiziente Prozesse
  • Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und gegebenenfalls -speicherung
  • Materialeffizienz, Nutzung von sekundären Rohstoffen (inkl. Recycling), industrielle Symbiose, Life Cycle Management
  • Verwendung von grünem Wasserstoff

Wer wird gefördert?

Es können Unternehmen, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen gefördert werden. Die Teilnahme ausländischer Partner ist unter Berücksichtigung der in den Instrumentenleitfäden festgehaltenen Kriterien möglich. Die vorliegende Ausschreibung richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen zu den oben angeführten Ausschreibungsschwerpunkten beschäftigen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Förderung ist abhängig von Organisationsart und Instrument. Die Details finden Sie im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Instrumentenleitfäden. 

Was sind die Einreichkriterien?

Die genauen Einreichkriterien entnehmen Sie bitte den Leitfäden.

Für Beratungsgespräche stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte übermitteln Sie uns zur Vorbereitung dieses Beratungsgesprächs eine Projektskizze und verwenden Sie dazu dieses Projektskizzen-Formular. 

WICHTIG: Bei der Einreichung eines Leitprojekts oder von Projektverbünden in Modul II sind Vorgespräche verpflichtend

Vorgespräche Leitprojekte und Projektverbünde – Anmeldung bis spätestens 13.9.2024, letzter Gesprächstermin am 27.9.2024

Haben Sie Fragen zu den Unternehmensprojekten: Bitte entnehmen Sie mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten der FFG Basisprogramm Homepage.

Was brauche ich für eine Einreichung?

Die inhaltliche Beschreibung des Vorhabens, die Aufgaben und Kompetenzen des Konsortiums sowie die Projektkosten sind online im eCall einzutragen. Für Modul II & III ist die technische Beschreibung der zugehörigen Anlage beizufügen.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Nach Ende der Einreichfrist werden die Projekte in einem einstufigen Juryverfahren von einem unabhängigen Expertengremium evaluiert. Für Modul II werden die entsprechenden Einreichungen parallel bei der KPC evaluiert. Die Förderentscheidung liegt voraussichtlich im Jänner 2025 vor.

Die eingereichten Unternehmensprojekte werden in den Basisprogrammen laufend evaluiert. Im Zuge dieser Evaluierung wird üblicherweise eine Projektbesprechung durchgeführt. Die Förderentscheidungen werden laufend, im Zuge der sieben Mal jährlich stattfindenden Beiratssitzungen, getroffen.

Kontakt

DI Dr. Sabine DWORAK
DI Dr. Sabine DWORAK
T 0043577555050

M 004366478243437
Dr. Karolina SCHWENDTNER
Dr. Karolina SCHWENDTNER
T 0043577555085
DI Gertrud AICHBERGER
DI Gertrud AICHBERGER
T 0043577555043

M 004366488415892
Teresa PFLÜGL MA
Teresa PFLÜGL MA
Qualifizierungsnetzwerk

T 0043577552303
Ing. Lisa-Marie AUER MSc MBA
Ing. Lisa-Marie AUER MSc MBA
Unternehmensprojekte

T 0043577551326

Downloadcenter

Ausschreibungsleitfaden

Instrumentenleitfaden (ONLINE Anträge)

Online-Projektbeschreibung:

Die inhaltliche Beschreibung des Vorhabens und die Aufgaben und Kompetenzen des Konsortiums sind online im eCall einzutragen. Nutzen Sie unser eCall-Tutorial

Kostenleitfaden

Wichtiger Hinweis zum Kostenplan:

Der Kostenplan ist vollständig im eCall auszufüllen. Das Hochladen von Excel-Listen ist nicht mehr möglich. Ausschlaggebend sind einzig die im eCall gemachten Angaben zum Kostenplan. Nutzen Sie unser eCall-Tutorial

KMU-Infos

Hinweis: Die eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status ist für unternehmerisch tätige Vereine, Einzelunternehmen, Start-ups und ausländische Unternehmen notwendig. In der zur Verfügung gestellten Vorlage muss – sofern möglich – eine Einstufung der letzten 3 Jahre lt. KMU-Definition vorgenommen werden.

Risiko Management Tabellen

Rechtsgrundlage
FFG-Challenge-Richtlinie 2024-2026 (Richtlinie für die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH zur Förderung von Forschung, Technologie, Entwicklung und Innovation zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen)

Mustervorlagen für Kooperationen: https://www.ffg.at/Konsortialvertrag