Basisprogramm – Förderung, Bedingungen

Förderung für Forschung und Entwicklung in Unternehmen

Die Basisprogramm-Projektförderung ist offen für alle Technologiefelder, Unternehmens- und Projektgrößen (auch über € 1 Mio.). Das Projektziel ist ein funktionierendes Produkt, Verfahren, Prozess oder eine Dienstleistung. Vorhaben in Kooperation mit Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten sind ebenfalls möglich. Die Förderung beträgt in der Regel 50 % der Projektkosten in einem Mix aus Zuschuss und Darlehen und kann sich auf bis zu 70 % bei Startups (Unternehmen in Gründung) und bei mitfinanzierenden Bundesländern erhöhen (erhöhte Barwerte). Der Förderungszeitraum beträgt in der Regel ein Jahr, bei längerer Projektdauer können Fortsetzungsanträge eingereicht werden. Einreichungen können laufend erfolgen, es gibt keine Einschränkungen beim Thema oder der Projektgröße.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Eingabe Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Gefördert werden Projektkosten bis max. 50 % in Form von Zuschüssen, zinsengünstigen Darlehen (dzt.: 0,75 %), Haftungen für Bankkredite plus Zinsenzuschüsse. Startups können – unter Berücksichtigung der EU-Barwertgrenzen – bis zu max. 70 % an Förderungsmittel in einem Mix aus Zuschuss und Darlehen erhalten.
Min. / max. Förderung siehe Leitfaden / max. 3,0 Mio. (EE)
Förderbare Kosten Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im Leitfaden zum Basisprogramm und im FFG Kostenleitfaden in der aktuellen Version aufbereitet zur Verfügung.
Min. / max. Laufzeit 12 - 12 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.1968 - laufend

Wesentliche Kriterien für die Förderung sind dabei grundsätzlich der Innovationsgehalt, der technische Schwierigkeitsgrad des Projekts, die wirtschaftlichen Verwertungsaussichten sowie die Perspektive, dass durch das Projekt die Forschungstätigkeit des/der Bewerbers/in intensiviert wird.

Wichtige Voraussetzungen sind unter anderem auch die Restfinanzierung des Vorhabens durch das Unternehmen und der Kostennachweis für die projektbezogene Verwendung der Förderungsmittel.

Schwerpunkte werden in Form von Querschnittsthemen mit Aktualitätswert gesetzt (zB Industrie 4.0, Blockchain-Technologie). Die Kooperation mit anderen Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern (zB Universitätsinstituten, Fachhochschulen etc.) ist möglich und kann bonifiziert werden.

Zusammenfassend gelten folgende Vorgaben:

  • Das angestrebte Ziel muss ein wesentliches Neuheitselement aufweisen, d.h. es darf nicht bloß vorhandene Produkte oder Verfahren nachahmen oder unwesentlich (z. B. durch reine "Kosmetik") verbessern.
  • Es muss ein Risiko bestehen, dass das Projekt aus technischer Sicht nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.
  • Das Projekt selbst darf nicht bloß eine Idee sein, sondern muss ein genau festgelegtes Ziel und einen detaillierten Arbeitsplan aufweisen, die im Antrag genau dargestellt sind.
  • Durch die Förderung soll der Bewerber in die Lage versetzt werden, seine Forschungsaktivität zu erweitern oder zu beschleunigen.
  • Die wirtschaftlichen und technischen Vorteile müssen durch ungefähre Kosten-/Nutzenabschätzungen bezifferbar sein.
  • Die Projektgröße muss in einer vertretbaren Relation zur Leistungsfähigkeit des Einreichers stehen.
  • Auch volkswirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Kriterien werden bewertet.

Beschreibung der Zielgruppe:
Jede natürliche Person bzw. jede Organisation (außerhalb der Bundesverwaltung; Achtung: Privatuniversitäten), die ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemäß Leitfaden der Basisprogramme plant, ist eingeladen, im Basisprogramm ein Förderungsansuchen zu stellen.

Kontakt

Karin Ruzak
Karin Ruzak
Förderberatung
T +43 5 7755 1507
karin.ruzak@ffg.at
Doris Schmidt
Doris Schmidt
Förderberatung
T +43 5 7755-1511
doris.schmidt@ffg.at