Indirekte Kosten in Horizon 2020

Die indirekten Kosten (Gemeinkosten, Overheads) werden in Horizon 2020 mit einer Pauschale von 25 % der direkten erstattungsfähigen Kosten ersetzt (mit Ausnahme gewisser Kosten wie insbesondere "Subcontracting").

„Indirekte Kosten“ sind Kosten, die für die Umsetzung eines Projekts notwendig sind, ihm aber nicht „direkt“ zugeordnet werden können (weil der auf das Projekt entfallende Anteil nicht genau feststeht). Typische Beispiele für indirekte Kosten sind Miete, Betriebskosten, Kosten für Büroausstattung, Telefon- und Kopierkosten.

Alle Projektteilnehmer erhalten als pauschale Abgeltung ihrer indirekten Kosten eine Flatrate von 25 % der direkten förderfähigen Kosten. Auf die Kosten für Subcontracting sowie für Sachleistungen Dritter, die nicht am Gelände des Projektteilnehmers verwendet werden (z. B. Nutzung einer Forschungsinfrastruktur eines Dritten auf dessen Betriebsgelände), werden keine indirekten Kosten aufgeschlagen.

Diese Flatrate wird unabhängig von der tatsächlichen Höhe der indirekten Kosten ausgezahlt und im Financial Statement automatisch berechnet. Darüber hinausgehende indirekte Kosten sind also von den Projektteilnehmern selbst zu tragen.

Bitte beachten Sie, dass auch die indirekten Kosten mit der jeweiligen Förderquote (100 %, 70% ...) zu multiplizieren sind.

Nähere Informationen finden Sie im Annotated Grant Agreement (AGA), Artikel 6.2.E.