Forschungspartnerschaften - Industrienahe Dissertationen

Dissertationsprojekte in Technik und Naturwissenschaft

Das Programm Forschungspartnerschaften - finanziert von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung und dem Österreich-Fonds - fokussiert auf die Doktoratsausbildung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gefördert werden Dissertationsprojekte in Technik und Naturwissenschaft. Die Dissertantin/der Dissertant ist für die Projektdauer in einem Unternehmen bzw. einer außeruniversitären Forschungseinrichtung angestellt. Eine Industrienahe Dissertation ist ein Dissertationsprojekt, das eine naturwissenschaftliche oder technische Forschungsfrage behandelt. Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, einer Universität und einer Doktorandin oder einem Doktoranden durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts arbeitet eine Dissertantin oder ein Dissertant in einem Unternehmen bzw. einer außeruniversitären Forschungseinrichtung und formuliert die Erkenntnisse in einer Dissertation.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber Österreich Fonds Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Eingabe Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Strukturprogramme
Auswahl durch Externe ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Gefördert werden Industrienahe Dissertationen, die eine naturwissenschaftliche oder technische Forschungsfrage behandeln. Der Dissertant oder die Dissertantin ist für die Dauer des Dissertationsprojekts in einem Unternehmen bzw. einer außeruniversitären Forschungseinrichtung mit Standort in Österreich für zumindest 50 % einer Vollzeitbeschäftigung angestellt. Eingereicht werden die Dissertationsprojekte von Unternehmen bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die die Dissertantin oder den Dissertanten aktiv unterstützen und durch entsprechende Maßnahmen gut in die Organisation integrieren. Der Nutzen für den Karriereverlauf der Dissertantin oder des Dissertanten ist von zentraler Bedeutung. Dissertationen dürfen frühestens nach Einreichung des Förderungsansuchens begonnen werden. Die Betreuung an einer Universität muss bereits bei der Einreichung durch eine verbindliche Betreuungszusage gesichert sein. Mindestens 50% der Mittel sind für weibliche Studierende vorgesehen.
Min. / max. Förderung EUR 0,00 / EUR 100.000,00
Förderbare Kosten Personalkosten, F&E-Infrastruktur, Sach- und Materialkosten, Reisekosten und Drittkosten (laut Kostenleitfaden)
Min. / max. Laufzeit 24 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2019 - laufend

Mit den Industrienahen Dissertationen  werden folgende Ziele verfolgt:

  • die Verfügbarkeit von exzellent und bedarfsgerecht ausgebildetem Forschungspersonal in Naturwissenschaft und Technik für die österreichische Industrie strukturell verbessern
  • den Einstieg in Forschungskarrieren außerhalb des Wissenschaftssystems erleichtern und neue Karrierepfade eröffnen
  • bestehende Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft systematisieren und vertiefen
  • insbesondere die Karrierechancen von Frauen im Bereich Naturwissenschaft und Technik verbessern

 

 

Beschreibung der Zielgruppe:
Unternehmen und Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Naturwissenschaft oder Technik jeweils mit Standort in Österreich. (Als Unternehmen gilt jede Einheit – unabhängig von ihrer Rechtsform – die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.)

Kontakt

Dr. Denise Schöfbeck
Dr. Denise Schöfbeck
Programmleitung
T +43 5 7755 2308
denise.schoefbeck@ffg.at
Adelheid Merkl
Adelheid Merkl
Stv. Programmleitung
T +43 5 7755 2714
adelheid.merkl@ffg.at