Kosten für sonstige Waren und Dienstleistungen in Horizon 2020

Zu den „sonstige Waren und Dienstleistungen“ zählen unterschiedliche Leistungen, die die Projektteilnehmer von externen Anbietern zukaufen, um ihre Aufgaben im Projekt erfüllen zu können.

Beispiele für „sonstige Waren und Dienstleistungen“ sind Verbrauchsmaterialien, Catering, Druck, Grafik und Übersetzungen, Open-Access-Veröffentlichungen, Kosten für Prüfzertifikate eines Wirtschaftsprüfers (CFS) sowie Lizenz- und Patentgebühren. Im Unterschied zu Subcontracting-Kosten handelt es sich dabei um keine „Action Tasks“ (im Grant Agreement festgelegte abgegrenzte Projektaufgaben), sondern um Waren und Dienstleistungen, die zur Umsetzung von „Action Tasks“ durch die Projektteilnehmer selbst notwendig sind. Beim Ankauf ist jener Anbieter auszuwählen, der das beste Preis-Leistungs-Verhältnis oder den niedrigsten Preis bietet.

Die interne Verrechnung von Kosten ist unter der Voraussetzung zulässig, dass die Verwendung für das Projekt (Zweck und Zeit) genau dokumentiert wird und auf der internen Rechnung aufscheint. Der intern verrechnete Preis darf keine nicht förderfähigen Elemente (wie etwa einen Gewinnzuschlag) und keine indirekten Kosten enthalten. Auch lagernde Hilfsstoffe und Verbrauchsmaterialien, die bereits vor Projektbeginn angeschafft wurden, sind förderfähig.

Bitte beachten Sie, dass Waren und Dienstleistungen, die nach der üblichen Praxis des Projektteilnehmers nach als indirekte Kosten behandelt werden, in EU-Projekten nicht als direkte Kosten verrechnet werden dürfen.

Für Details zu den einzelnen Kosten in dieser Kategorie beachten Sie bitte die Angaben im Annotated Grant Agreement.