AT:net, 2. Ausschreibung 2016

Austrian Electronic Network

Verfügbarkeit: 27.07.2016 09:00 bis 04.10.2016 12:00
Mit dem Programm AT:net des Bundeskanzleramts wird die Markteinführung und Etablierung digitaler Anwendungen und digitaler Produkte gefördert. Dabei werden bestehende Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ihres Geschäfts genauso unterstützt wie neue Start-up-Initiativen. Das Programm AT:net ist grundsätzlich offen für alle Themen, die sich mit der Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen beschäftigen. Ausgehend von einem bestehenden Prototyp, unterstützt das Programm die Markteinführungsphase bis hin zum kommerziellen Vollbetrieb anhand des eingereichten Markteinführungsplans. Zur Förderung zugelassen sind Projekte aus den Bereichen b2b (business to business), b2c (business to consumer) und b2a (business to administration).
Programmeigentümer/Geldgeber

AT:net – DAS PROGRAMM

Das Bundeskanzleramt legt das erfolgreiche Programm AT:net im Rahmen seiner Initiative „Digitale Innovation fördern“ neu auf. Wie bisher fördert das Programm die Markteinführung und Etablierung digitaler Anwendungen und digitaler Produkte. Ausgehend von einem bestehenden Prototyp, unterstützt das Programm die Markteinführungsphase bis hin zum kommerziellen Vollbetrieb anhand des eingereichten Markteinführungsplans. Zur Förderung zugelassen sind Projekte aus den Bereichen b2b (business to business), b2c (business to consumer) und b2a (business to administration). Zusätzlich zur Markteinführung sind Entwicklungstätigkeiten ohne technisches Risiko und Usertests in begrenztem Ausmaß förderbar: Das Programm unterstützt Softwareentwicklungen, bei denen Softwarelösungen bereits in einem frühen Reifestadium mit PilotkundInnen/Beta-UserInnen erprobt werden, während gleichzeitig noch Funktionalitäten hinzugefügt oder erweitert werden, das User-Interface verbessert, die Barrierefreiheit sichergestellt oder die Lösung intensiv getestet wird. Für KMU kommt eine erhöhte Förderungsquote von 35 % zur Anwendung.

 

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE FÖRDERUNG

Wer ist förderbar?

Mit Firmensitz oder Betriebsstandort in Österreich:

  • Unternehmen jeder Rechtsform
  • Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung
  • nicht profitorientierte Organisationen

 

Anforderungen an die eingereichten Projekte

  • Der Fokus des Projekts liegt auf der Markteinführung und Etablierung einer digitalen Anwendung oder eines digitalen Produkts.
  • Bei der Einreichung wird ein funktionsfähiger Prototyp nachgewiesen.
  • Keine ungeklärten technischen Hürden, keine hohen technischen Risiken.

 

Förderbare Kosten

  • Kosten der Markteinführung (z. B. Marketing und Vertriebskosten)
  • Kosten für Software- und Usertests
  • Entwicklungskosten für Fehlerbeseitigung, Verbesserungen und – in begrenztem Umfang – neue Funktionalitäten

 

Höhe der Förderung und Laufzeit

  • Förderung nach der De-minimis-Verordnung
  • Förderungsquote 25 %, für KMU gilt ein erhöhter Satz von 35 %
  • Minimale Förderungshöhe EUR 10.000, maximale Förderungshöhe EUR 200.000
  • Laufzeit 18–36 Monate

 

FÖRDERBARE THEMEN

Das Programm AT:net ist grundsätzlich offen für alle Themen, die sich mit der Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen beschäftigen. E-Government, E-Health, E-Learning und E-Inclusion sind genauso erwünscht wie Unterstützungsdienstleistungen für Klein- und Mittelbetriebe. Der Fokus der aktuellen Ausschreibung liegt auf dem Einsatz von Open-Source-Technologie. Daher sind insbesondere FörderungswerberInnen mit Projekten, die Open-Source-Technologie einsetzen oder fördern, zur Einreichung aufgerufen. Die Verwendung von proprietärer Software ist grundsätzlich aber weiterhin zulässig.

 

FÜR DIE EINREICHUNG RELEVANTE DOKUMENTE

Die Einreichung erfolgt via eCall, das elektronische Kundenzentrum der FFG. Im Downloadcenter finden Sie alle Unterlagen, die Sie für eine erfolgreiche Einreichung benötigen.