#Success Story: Hunde würden LiMuZZ kaufen

Wenn schon Maulkorb, dann einer, der auch wirklich passt! Das oberösterreichische Unternehmen LiMuZZ gibt Hundebesitzern die Möglichkeit, für ihren Hund einen leichten und sicheren Maulkorb zu erwerben, der individuell für die jeweilige Hundeschnauze gefertigt wurde.

LiMuZZ ist die Abkürzung für das Englische „light muzzle“ – leichter Maulkorb. Mit der Idee, leichte, dennoch stabile und sichere Maulkörbe mittels 3D-Druck individuell passend zu produzieren, startet das oberösterreichische Start-up von Werner Leitmüller, Christoph Schimmel und Bernhard Jelinek derzeit voll durch. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es 9 Millionen Hunde, weltweit gehen ca. 23 Mio. konventionelle Maulkörbe pro Jahr über den Ladentisch. Diesen Markt will man mit LiMuZZ aufmischen. Mit den Angaben von Schnauzenlänge, Schnauzenumfang und Schnauzenhöhe können Hundebesitzer auf der LiMuZZ-Homepage für ihre vierbeinigen Freunde anatomisch perfekte Maulkörbe bestellen. Ein weiterer Vertriebskanal wird im April 2019 eröffnet: Ab dann sind LiMuZZ-Modelle im guten Fachhandel in Österreich ausgestellt, und die Händler übernehmen die Abnahme der Schnauzenmaße und die Bestellung.

 

Christoph Schimmel, Bernhard Jelinek und Werner Leitmüller vom Start-up LiMuZZ. Foto: LiMuZZ
 

Gegenüber herkömmlichen Maulkörben haben die speziell angepassten, bunten LiMuZZ-Unikate mehrere entscheidende Vorteile: Sie sind um bis zu zwei Drittel leichter, außerdem sind sie schnell anzulegen, leicht zu verstauen und leicht zu reinigen. LiMuZZ gibt es derzeit in vier Varianten: „Basic“ bietet dem Hund optimale Freiheit, „Pro“ schützt ihn zusätzlich vor der Aufnahme von Gift oder ekligen Dingen und „Outdoor“ bietet eine verbesserte Stabilität für sehr aktive Hunde. Ganz neu im Sortiment ist eine Lösung für Hunderassen mit zurückgebildeter Schnauze, wie Mops oder Bulldogge.

„Wir sind ein Team, wo alle ein wenig hundeverrückt sind“, sagt Firmengründer Werner Leitmüller. Und Polymer-Experte Christoph Schimmel von der Johannes-Kepler-Universität Linz ergänzt: „Eigentlich wollte ich anfangs nur einen Maulkorb für meinen eigenen Hund.“ – So wurde aus einer Idee ein innovatives Produkt, das vom Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) Oberösterreich gefördert wurde. Damit die Wertschöpfung bei den Innovatoren bleibt, läuft derzeit die patentrechtliche Klärung, unterstützt von der FFG. „Das im Zuge der LiMuZZ-Entwicklung aufgebaute Know-how möchten wir uns schützen lassen, um auch die Lizenzproduktion für den weltweiten Einsatz mit Partnerunternehmen zu ermöglichen“, sagt Werner Leitmüller. „Der Patent.Scheck der FFG erleichtert es uns deutlich, unsere Innovation patentrechtlich absichern zu lassen.“

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