Energieforschung – Österreich wurde in internationale Allianz „Mission Innovation“ aufgenommen

Infrastrukturminister Hofer wurde heute (23.5.) über die Aufnahme Österreichs in die weltweite Forschungsallianz der führenden Energietechnologie-Länder informiert.

Das Netzwerk „Mission Innovation“ besteht mit Österreich aus 23 Staaten und der Europäischen Union. Ziel dieser internationalen Initiative ist es, gemeinsam mit privaten Investoren den Klimawandel zu bekämpfen und die Entwicklung sauberer Energietechnologien deutlich voranzutreiben.

Bei dem heute in Malmö tagenden Ministergipfel wurden die Leistungen und Vorhaben Österreichs zur Entwicklung innovativer Energietechnologien gewürdigt und die Aufnahme in die Allianz der innovation leader beschlossen. Die enge Kooperation der öffentlichen Hand mit der Wirtschaft ist in Österreich ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Österreich konnte die öffentlichen Energieforschungsausgaben seit 2008 mehr als vervierfachen. Die Industrie griff diese Entwicklung auf und erhöhte die Forschungsinvestitionen ebenfalls um ein Vielfaches.

„Es ist die Partnerschaft aus Staat und Privat, die Mission Innovation so stark macht. Diesen Erfolgsweg fortzusetzen“ meint Bundesminister Hofer „ist ein wichtiges Anliegen der aktuellen Bundesregierung. Deshalb werden wir gemeinsam mit österreichischen Betrieben Forschungs- und Innovationsschwerpunkte zu den Themen Speichersysteme und Batterien, Smart Buildings und Smart Cities, Intelligente Netze sowie Industrieanwendungen im Rahmen der im Regierungsprogramm verankerten Energieforschungsinitiative vorbereiten, welche in Kürze starten.“

Energielösungen und Energietechnologien gehören global gesehen zum größten Wachstumsmarkt des 21. Jahrhunderts. Durch diese Public-Public-Private Partnerships werden in den nächsten Jahren weltweite Technologiemärkte mit völlig neuer Dimension und hoher Dynamik stimuliert. Mit dem Beitritt Österreichs zu dieser globalen Initiative gelingt es, Österreich als „Energieinnovationsland“ zu positionieren. Die Teilnahme an diesem internationalen Netzwerk und das Engagement in entsprechenden Forschungskooperationen ist eine Eintrittskarte für private Investitionen in neu entstehende Märkte.

Das Infrastrukturministerium nimmt jährlich rund 100 Millionen Euro für Energieforschung in die Hand. Für drei „Vorzeigeregionen Energie“, in denen österreichische Betriebe saubere Energietechnik unter Realbedingungen testen können, dotiert das Infrastrukturministerium den Klima- und Energiefonds in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 120 Millionen Euro. Damit erfüllt Österreich die formale Voraussetzung, um an Mission Innovation teilnehmen zu können. Im Rahmen der jetzt erarbeitenden Klima- und Energiestrategie werden zwei große Leuchttürme im Bereich Forschung und Innovation vorbereitet: Einer unterstützt missionsorientierte Forschung und Entwicklung für energie- und klimarelevanten Technologien und Lösungen  und ein weiterer forciert die Umsetzung in breit angelegten Feldtests und Reallabore. Dadurch wird in enger Kooperation mit der Wirtschaft ein deutlicher Schritt in Richtung erfolgreiche Energielösungen für internationale Märkte gesetzt.

Weitere Informationen: http://mission-innovation.net/

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