Österreich als Forschungsstandort attraktiver machen

FFG-Geschäftsführerin Egerth bei einer Podiumsdiskussion in Linz: „Wir sind Nettoexporteur von geistigem Wissen“

„Verlieren wir die Forscher von morgen?“ lautete das Thema einer hochrangigen Podiumsdiskussion am Montag, 12. Februar in der voestalpine-Stahlwelt in Linz. Unter Leitung von „Presse“-Chefredakteur Rainer Novak diskutierten voestalpine-Generaldirektor Wolfgang Eder, FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth, Genetiker Markus Hengstschläger, Uni-Linz-Rektor Meinhard Lukas und VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch über Rahmenbedingungen und Strukturen in der Österreichischen Forschungslandschaft.

im Bild: Rainer Nowak, Wolfgang Eder, Markus Hengstschläger, Henrietta Egerth, Meinhard Lukas, Hans Dieter Pötsch. Foto: Die Presse/Fotokerschi.at

Tenor der Diskussion war, dass punktgenaue Förderungen, höhere Gehälter und stabile Rahmenbedingungen zu den wichtigsten Maßnahmen zählen, um Österreich als Forschungsstandort in Zukunft noch attraktiver zu machen. „Wir sind Nettoexporteur von geistigem Wissen“, so FFG-Geschäftsführerin Egerth. Es müsse bedenklich stimmen, wenn der Brain-drain nur in eine Richtung fließe. Wichtig sei zudem, den Nutzen von Forschung stärker zu betonen, „sei es ein erkenntnisorientierter Nutzen, sei es ein wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Nutzen.“

Die Podiumsdiskussion in der voestalpine-Stahlwelt in Linz. Foto: Die Presse/Fotokerschi.at