Strategische Weichenstellung: FFG veröffentlicht Mehrjahresprogramm 2018-2020

Mit dem 5. Mehrjahresprogramm setzt die FFG Bewährtes fort und geht neue Herausforderungen proaktiv an

„Die FFG ist gefordert, schneller, einfacher und effizienter in ihren Abläufen zu werden und flexibel und rasch auf sich ändernde Rahmenbedingungen zu reagieren. Dafür stellt das neue Mehrjahresprogramm 2018 bis 2020 die richtigen Weichen“, betonen die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Das Mehrjahresprogramm wurde in Diskussionen gemeinsam mit ExpertInnen und Stakeholdern und in Abstimmung mit den Eigentümerressorts BMVIT und BMDW (früher BMWFW) entwickelt.

„Die FFG hat sich in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit mit unseren Eigentümerressorts und den Programmverantwortlichen zum zentralen One-Stop-Shop in der österreichischen Forschungs- und Innovationsförderung entwickelt“, so Egerth und Pseiner. „Es liegt nun an uns allen einerseits das Portfolio mit Blick auf seine Wirkungsorientierung hin weiter zu entwickeln, andererseits das „Front End“ gegenüber unseren KundInnen zu simplifizieren. Dazu soll eine Bündelung der Angebote auf eine überschaubare Anzahl breiter Instrumente beitragen.“

Das Mehrjahresprogramm setzt auf den Ergebnissen einer Evaluierung von aws und FFG auf, die 2017 präsentiert wurde. Darin wird der FFG hohe Professionalität bescheinigt und Anregungen zur Weiterentwicklung, insbesondere auch des gesamten Governance-Systems gegeben. Zugleich ist 2018 auch jenes Jahr, in dem die wirtschaftsnahe Forschungsförderung ihr 50. Jubiläum feiert - und sich gleichzeitig das Innovationssystem nachhaltig ändert.

Die FFG stellt sich mit dem Mehrjahresprogramm den neuen Herausforderungen, wie einem breiteren Innovationsbegriff, dem neuen Innovationsparadigma „Openness“ (Open Innovation, Open Access, Open Data) und der Optimierung der Rahmenbedingungen und der F&E-Infrastruktur. Auch die weitere Beschleunigung und Vereinfachung der Prozesse sind ein wichtiges Ziel. „Dies wird, wie die Evaluierung auch klar festhält, nicht ohne eine maßgebliche Reform des gesamten Governance-Systems möglich sein“, so die FFG-Geschäftsführer abschließend.