FFG: F&E-Ausgaben trotz der Krise nicht eingebrochen - Unternehmen setzen auf Forschung - Forschung bleibt zentral

Auch wenn laut Globalschätzung der Statistik Austria im Pandemiejahr 2020 (2020: 12,1 Mrd. Euro) insgesamt etwas weniger für Forschung und Entwicklung ausgegeben wurde als 2019 (2019: 12,3 Mrd. Euro), erreichte die Forschungsquote in Relation zum BIP mit 3,23 Prozent nun den bisher höchsten Wert.

Der genauere Blick auf die Forschungsquote 2020, die kürzlich von der Statistik Austria veröffentlicht wurde, relativiert jedoch, denn: "Der Aufwärtstrend stimmt und diesen begrüßen wir. Aber die aktuelle Globalschätzung zeigt auch, dass die Forschungsleistung der Wirtschaft weniger wächst, als jene der öffentlichen Hand. Deshalb braucht es jetzt antizyklisch kluge Anreize mit Hebeleffekten und die richtigen Prioritäten mit Perspektive“, erklärt FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner.

FFG-Förderungen seien ein hervorragend etabliertes PPP-Modell in Österreich, die tatsächlich eine entsprechende Hebelwirkung auf zusätzliche privatwirtschaftliche F&E-Ausgaben bewirken und gleichzeitig auch den Fokus auf die zentralen Zukunftsthemen ermöglichen würden. Darauf weisen unter anderem auch die OECD oder die KMU Forschung Austria in ihren Studien hin. „Um den Finanzierungsanteil der Wirtschaft zu heben, sind Investitionen über Förderinstrumente der FFG die richtige Maßnahme, die auch entsprechende Effekte und die gewünschte Wirkung entfaltet. Das gilt sowohl in der Krise als auch beim Weg aus und nach der Krise“, betont FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.

Mit Blick auf die enorme Arbeitslosigkeit und den Klimawandel müssten wir als Gesellschaft heute noch strategischer und exakter überlegen, welche Förderungen und welche zentralen Investitionen den besten wirtschaftlichen, vor allem aber auch den besten ökologischen Output auf weite Sicht erwarten ließen. „Die kürzlich von der Bundesregierung angekündigten Investitionen - auch mit dem Europäischen Aufbauplan RRF - in Zukunftsthemen geben wichtige Impulse“, so Egerth und Pseiner abschließend.

 

Fotocredit: FFG/Martin Lusser

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