FFG FORUM 2022: Erfolgsgeschichte Forschungsförderung

Forschung und Innovation präsentiert sich als Teil der Lösung in Zeiten der multiplen Krisen

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause fand gestern Mittwoch das FFG FORUM mit dem Schwerpunkt „Wir fördern Zukunft“ im Kursalon Wien statt. Über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die den jährlichen Fixpunkt der österreichischen Forschungscommunity zum 12. Mal ausrichtete.

 

Das FFG FORUM 2022 gliederte sich über den Tag in unterschiedliche Teilveranstaltungen, Workshops und Masterclasses. Darunter der FFG ENTREPRENEURSHIP-DAY'22, der sich an Start-ups und Social Entrepreneurs richtete, der 3. Hub Circle der DIGITAL INNOVATION HUBS, das HORIZON EUROPE Meet & Share und eine Vernetzungsveranstaltung der Agentur für Luft- und Raumfahrt. Parallel dazu fand ein Get-together aller COMET-Zentren, dem FFG-Flagshipprogramm für österreichische Spitzenforschung, statt.

Als Gäste beim diesjährigen FFG FORUM begrüßten die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner gemeinsam mit FFG-Aufsichtsratsvorsitzender Gertrude Tumpel-Gugerell den Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher und Viktoria Schnaderbeck, ehem. Kapitänin der ÖFB-Frauenmannschaft, die aus der Perspektive der Spitzensportlerin ihren Zugang zu den Themen Innovation und Erfolg schilderte; gemeinsam mit Günther Mayr, dem Leiter der ORF-Wissenschaftsredaktion. Durch den Abend führte Hitradio Ö3-Moderator Andi Knoll.

„Mehr als zwei Jahre Pandemie rückten Forschung und Innovation in den Fokus. Nun bringen die aktuellen Krisen neue Herausforderungen mit sich. Sie zeigen aber gleichzeitig, das die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft zu Lösungen beitragen kann. Rot-weiß-rotes Know-how ist Antriebsfeder, ermöglicht Transformation, bringt Wettbewerbsvorteile und schafft wertvolle Arbeitsplätze für den Standort Österreich“, betonten die FFG-Geschäftsführer, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, in Ihrem Eröffnungsstatement.

Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

„Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft unterstützt angewandte Forschung und Entwicklung, die in enger Kooperation zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft passiert und Mehrwert für die Gesellschaft und den Standort bringt“, so der Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher. „Innovation ist entscheidend für den künftigen Wohlstand sowie für Arbeitsplätze in Österreich. Daher investiert die Bundesregierung jedes Jahr kräftig in angewandte, wirtschaftsnahe Forschung.“

„Die aktuelle Situation in Europa zeigt deutlich, dass Klimapolitik, Versorgungssicherheit, Standort- und Innovationspolitik nur Hand in Hand funktionieren können. Deshalb setze ich alles daran, dass zielführende Innovationen rasch umgesetzt und ausgerollt werden können“, bekräftigte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in ihrer Videogrußbotschaft.

55 Jahre Forschungsförderung

Im Auftrag der öffentlichen Hand hat die FFG und ihre Vorgängerorganisationen in mehr als 55 Jahren Forschungsförderung ein enormes Plus an heimischen Innovationen bewirkt und in den vergangenen zwei Jahren selbst keine krisenhafte Entwicklung gespürt, im Gegenteil: "Im Unterschied zur Finanzkrise 2008 gab es keinen Einbruch bei der Nachfrage nach Projekten, sondern einen massiven Anstieg", zeigte sich Geschäftsführer Klaus Pseiner am FFG FORUM optimistisch. "Die heimischen Unternehmen nutzten die Krise, um ihre Leistungsfähigkeit in F&E weiter auszubauen und machen sich fit für die Zeit danach." Die FFG habe sich mittlerweile vom reinen Programmabwickler zum Knotenpunkt und zur „Innovations-Drehscheibe“ zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weiterentwickelt, ergänzte Egerth.

2021 wurden 3,1 Milliarden Euro in wirtschaftsnahe Forschung und Breitbandinfrastruktur in Österreich investiert. Im Detail wurden von der FFG gefördert und angestoßen:

  • Rund 1 Milliarde Euro an Forschungsprämie, zu deren Inanspruchnahmen ein FFG-Gutachten erforderlich ist
  • rund 1,8 Milliarden Euro gesamtes Projektvolumen (921 Mio. € FFG Förderung + 897 Mio. € Eigenmittel der Fördernehmer)
  • sowie 233 Millionen Euro, die aus EU- oder ESA-Mitteln nach Österreich fließen. Hier ist die FFG als nationale Kontaktstelle tätig

 

Erste Eindrücke vom FFG FORUM 2022

Fotos: FFG/Klaus Morgenstern

 

Das FFG FORUM 2022 wurde nach den Kriterien für Green Events veranstaltet.

 

Kontakt

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