Vorzeigeregion Energie - 2. Ausschreibung

2. Stufe – 2. Ausschreibung Vorzeigeregion Energie

Verfügbarkeit: 01.02.2018 12:00 bis 04.05.2018 12:00

Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt, bestehend aus Verbundantrag (Stufe 1) und Förderanträgen für die Subprojekte (Stufe 2). In Stufe 1 ist in Abstimmung mit den Projektpartnern ein gemeinsamer Verbundantrag für die „Vorzeigeregion Energie“ durch die Verbundkoordination der jeweiligen Vorzeigeregion bis spätestens 31. Juli 2017, 12:00 Uhr bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) einzureichen. Nur jene Subprojekte einer Vorzeigeregion sind zur Einreichung von Förderanträgen in Stufe 2 zugelassen, die sowohl einem positiv bewerteten Verbundantrag zugeordnet sind, als auch eine Empfehlung des Bewertungsgremiums zur Einreichung erhalten. Die Anträge sind in englischer Sprache zu erstellen.
Programmeigentümer/Geldgeber

ADDENDUM
 
Bitte beachten Sie, dass für Stufe 2 – Förderanträge Subprojekte die Einreichfrist von 31.3.2018 auf den 4.5.2018 verlängert wurde. Dies wurde auf Seite 3 im Kapitel 1.0 Das Wichtigste in Kürze sowie Seite 12 im Kapitel 5.1 Meilensteine der FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ geändert. Der Start der bewilligten Subprojekte verschiebt sich dadurch auf das 3./4. Quartal 2018.

 

 

Dieses Programm baut auf Ergebnissen des Strategieprozesses „Smart Grids 2.0“ (www.e2050.at/smartgrids) und den Erfahrungen bisheriger in Österreich durchgeführter Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben (z. B. Energieforschungsprogramm, Smart Cities Demo, Stadt der Zukunft, Haus der Zukunft) auf nationaler und/oder europäischer Ebene auf. Das Programm richtet sich an alle Akteure, die sich mit Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsfragen in Zusammenhang mit der Energiewende befassen.
 
Die ENERGIE Forschungs- und Innovationsstrategie, vorgestellt am 23. März 2017 räumt der Umsetzung von großformatigen Lösungen, Entwicklungs- und Testphasen einen besonderen Stellenwert ein. Die FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds ist ein erster Schritt in diese Richtung und soll - auf der Basis stabiler Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten – dazu beitragen, dass in Österreich Wertschöpfung im Technologiefeld „innovative Energietechnologien“ gesichert und ausgebaut wird. Pro „Vorzeigeregion Energie“ soll über die Gesamtlaufzeit dieser FTI-Initiative ein Förderbudget in der Höhe von 20 bis 40 Mio. Euro vergeben werden. Angestrebt ist die Förderung von bis zu drei thematisch unterschiedlichen Vorzeigeregionen, wobei zumindest eine großflächige und aussagekräftige Vorzeigeregion im Rahmen dieser Initiative aufgebaut werden soll.
 
Im Fokus stehen die zentralen Herausforderungen der Energiewende: Integration eines möglichst hohen Anteils erneuerbarer Energien, Flexibilisierung, verschiedene Sicherheitsaspekte, geeignete Geschäftsprozesse sowie attraktive Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, Etablierung neuer Kooperationen und Einbeziehung neuer Akteure sowie effiziente Technologien und deren Systemintegration.
 
Es wird erwartet, dass der Schwerpunkt der Vorzeigeregionen auf der Entwicklung von Prototypen, Demonstrationsmaßnahmen, Pilotprojekten sowie der Erprobung und Validierung neuer oder verbesserter Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in einem für die realen Einsatzbedingungen repräsentativen Umfeld liegt (Technologiereifegrade 5–9; mit dem mittelfristigen Ziel einer Erreichung der Technologiereifegrade 8 bis 9 am Ende der Gesamtlaufzeit der Vorzeigeregionen).