Birgit TAUBER

Life Science gelten als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Insbesondere Infektionskrankheiten stellen eine nennenswerte Gesundheitsgefahr dar und sind weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Die akute Gefahr wird derzeit gerade am Beispiel Ebola wieder deutlich, wo ForscherInnen und ÄrztInnen weltweit versuchen, neue Strategien im Kampf gegen die tödliche Virusinfektion zu erforschen. Trotz gesellschaftlicher Vorbehalte können sich auch in Österreich im Bereich Antibiotika und Impfstoffe Unternehmen im nationalen und internationalen Spitzenfeld behaupten. Eine Reihe höchst innovativer österreichischer Unternehmen bieten Lösungen im Kampf gegen immer häufiger auftretende gefährliche Krankheitserreger an und gestalten die Welt der antibiotischen Therapie um oder arbeiten an neuen Impfstoffen und Therapeutika einschließlich jener gegen Grippe oder anderer ansteckender Krankheiten. Obwohl die Biotechnologie in Österreich noch jung ist – im Durchschnitt ist ein Unternehmen gerade einmal acht Jahre alt – ist es der Branche innerhalb kürzester Zeit gelungen, eine kritische Masse zu erreichen und zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor heran zu wachsen. In den Basisprogrammen der FFG steht ein umfangreiches Portfolio an Förderungen zur Verfügung, um Unternehmen in ihren wichtigsten Entwicklungsphasen zu unterstützen.

Kurzbiographie

Dr. Birgit Tauber


Geboren am 18. Jänner 1972. Studium „Technische Chemie“ an der TU Graz und Promotion im Fach „Biotechnologie und Biophysik“. Lehr- und Forschungstätigkeit bis 2001 an Universitäten in Österreich sowie Dänemark.

2001 bis 2004 im Pharmaunternehmen „Aventis Behring GmbH“ im Bereich der Validierung und Registrierung von Plasmaprodukten in Wien und Chicago tätig. Seit 2004 in der Österreichischen Forschungsförderungs­gesellschaft (FFG) als technische Expertin im Bereich Biotechnologie und Biochemie sowohl für die Projektprüfung als auch die strategische Weiterentwicklung von Förderungsprogrammen mitverantwortlich.

Stellvertretende Leiterin des Bereichs der wirtschaftsnahen Projektförderung (Basisprogramme) seit 2009 und ist zugleich in externen Evaluierungen von Forschungsprojekten und -programmen involviert.

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