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Digital Innovation Hubs >> gezielte Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen

Geschrieben am 23.10.2017
FFG lud zu Veranstaltung "Netzwerk europäischer Kompetenzknoten: Digital Innovation Hubs und verwandte Initiativen" in das "Haus der Forschung"

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v.l.n.r.: Thomas Zergoi (FFG), Anne-Marie Sassen (Europäische Kommission), Andrea Höglinger (FFG), Susanne Kührer (EIT Digital), Ingo Hegny (BMVIT), Eric Armengaud (AVL), Paul Czech (know center), Franz Sümecz (FFG)

Die Digitalisierung ist eine Querschnittsmaterie und stellt viele Bereiche vor neue Herausforderungen. Gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die sich der Digitalisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen, aber auch ihrer Produktionsprozesse und Abläufe stellen müssen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können. Gezielte Unterstützung soll die neue Initiative der Europäischen Kommission zu den "Digital Innovation Hubs" bringen, über die ExpertInnen der Forschungsförderungsgesellschaft FFG in der Veranstaltung "Netzwerk europäischer Kompetenzknoten: Digital Innovation Hubs und verwandte Initiativen" informierten.

Rund 50 Gäste waren in das "Haus der Forschung" gekommen. Nach der Begrüßung und Einleitung durch Andrea Höglinger, Bereichsleiterin Europäische und Internationale Programme in der FFG, stellte Anne-Marie Sassen von der Europäischen Kommission die Initiative vor und diskutierte in einer anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Thomas Zergoi, Teamleiter Informations- & Kommunikationstechnologien in der FFG, u.a. mit Vertretern kleinerer und mittlerer Betriebe.

Mit dem kommenden ICT-Call, der Ende Oktober öffnet, werden auf europäischer Ebene im Themenfeld "Robotics" vier Hubs (Healthcare, Infrastructure inspection and maintenance, Agri-food, Agile production) ausgeschrieben, sowie zwei weitere Hubs im Bereich "Digital Innovation Hubs for Agriculture" (FOOD). Weitere Ausschreibungen (Big Data, Photonics, Smart Anything Everywhere, etc.) folgen in diesbezüglichen Calls bis 2020. Auf österreichischer Ebene soll ein nationales Programm die europäische "Digital Innovation Hub-Initiative" ergänzen, eine entsprechende Ausschreibung ist in Vorbereitung.

Österreich ist bereits mit seinem Kompetenzzentrum-Programm, den Pilotfabriken, Research Studio Austria u.a. sehr gut aufgestellt, um den Anforderungen der Digitalisierung an die Industrie gerecht zu werden. Die FFG fungiert als Digital Agency und hat die zahlreichen Facetten der Digitalisierung entsprechend in ihrem Förderportfolio abgebildet. Mit den neuen Initiativen auf europäischer und nationaler Ebene soll vor allem auch die Bündelung und Fokussierung vorhandener Ressourcen erfolgen, um so die Digitalisierung der KMU wesentlich voran zu treiben, den europäischen Binnenmarkt zu stärken und Österreichs Position im europäischen "Digital Innovation Hub-Netzwerk" zu stärken.

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Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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