FFG: Kräftiger Schub für die Spitzenforschung in Österreich

Klimaschutz- und Wirtschaftsministerium investieren 22 Millionen Euro in österreichische Spitzenforschung

Wien (OTS) - Das COMET-Netzwerk wird um sechs COMET-Module und acht COMET-Projekte erweitert. Das Klimaschutz- und das Wirtschaftsministerium stellen dafür rund 22 Millionen Euro an Bundesmittel zur Verfügung. Weitere 11 Millionen Euro werden durch die beteiligten Bundesländer finanziert.

„Forschung und Innovation sind essenziell, wenn es darum geht, der Klimakrise entschieden und intelligent zu begegnen, die Energiewende innovativ voranzutreiben und den Weg in eine klimafitte und nachhaltige Wirtschaft zu ebnen. Die COMET-Kompetenzzentren erarbeiten Lösungen für ebendiese Schlüsselthemen und begleiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Damit innovative und zugleich gut umsetzbare Lösungen für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen entstehen können, braucht es auch im Bereich der Forschung einen Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Deshalb investieren wir als Bundesregierung 22 Millionen Euro in die österreichische Spitzenforschung im Rahmen des COMET-Netzwerks. Das ist ein wichtiger Schritt, der unter anderem zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen führt“, betont Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher im Rahmen der Bekanntgabe der Förderentscheidung.

„Das COMET-Programm prägt als Flaggschiff unter den Forschungsförderungsprogrammen die heimische Forschungslandschaft seit mehr als 20 Jahren wesentlich. Mit den COMET-Projekten haben wir ein attraktives Angebot zum Einstieg ins COMET-Programm geschaffen. Vorrangiges Ziel der COMET-Module ist es, neue risikoreiche Forschung für bestehende COMET-Zentren zu ermöglichen und Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen und Produkte umzusetzen“, erklären Henrietta Egerth und Karin Tausz, Geschäftsführerinnen der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Die thematischen Schwerpunkte der neu bewilligten COMET-Module liegen in den Bereichen Digitalisierung, Lebenswissenschaften, Produktion, Energie und Umwelt. Die sechs geförderten COMET-Module im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge):

„BattLab - High performance battery systems driven by polymer science and virtual material engineering“
Polymer Competence Center Leoben GmbH
Beteiligtes Bundesland: Steiermark

„ClimaSens - Climate-sensitive Adaptive Planning for Shaping Resilient Cities“
VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH
Beteiligtes Bundesland: Wien

„LEC FFF - Future Fuel Fundamentals“
LEC GmbH
Beteiligte Bundesländer: Steiermark, Tirol

„PlasmArc4Green - Simulation, Modelling and Monitoring of Plasma and Arc based Processes for Green Metal Production“
K1-MET GmbH
Beteiligte Bundesländer: Oberösterreich, Steiermark, Tirol

„Repairtecture - Innovative repair concepts for polymer-based materials and components along their lifetime“
Polymer Competence Center Leoben GmbH
Beteiligte Bundesländer: Steiermark, Oberösterreich

„Twin4Pharma - Digital and Green (Twin) Transition of Pharmaceutical Product and Process Development“
Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH
Beteiligtes Bundesland: Steiermark


Die thematischen Schwerpunkte der neu bewilligten COMET-Projekte liegen in den Bereichen Digitalisierung, Lebenswissenschaften, Mobilität, Produktion, Energie und Umwelt. Die acht geförderten COMET-Projekte im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge):

„bio-ART - Bio-based and resource-efficient thermosets for demanding applications“
Montanuniversität Leoben - Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Prüfung der Kunststoffe
Beteiligtes Bundesland: Steiermark

„DiMo-NEXT - The Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being“
Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
Beteiligte Bundesländer: Salzburg, Oberösterreich, Tirol

„ECHODA - Energy Efficient Cooling and Heating of Domestic Appliances“
Technische Universität Graz Institut für Thermodynamik und nachhaltige Antriebssysteme
Beteiligte Bundesland: Steiermark

„Green Zinc - CO2 Neutral Zero Waste Solution for Zinc Recycling“
Montanuniversität Leoben - Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie
Beteiligte Bundesländer: Steiermark, Kärnten, Tirol

„Hylley - Research into Competitive and Practical Heavy Duty Hydrogen Engines“
Technische Universität Graz Institut für Thermodynamik und nachhaltige Antriebssysteme
Beteiligte Bundesländer: Steiermark, Tirol

„N!CA - Digitalisation of Innovative Care Processes to Unburden and Empower Nurses“
Medizinische Universität Graz Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie
Beteiligtes Bundesland: Steiermark

„ProMetHeus - PROduction and processing of METals for High-performance, Energy Efficiency, environmental protection a. Sustainability“
LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen
Beteiligte Bundesländer: Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark

„PI-SENS - Personalised Medicine enabled by Intelligent SEnsing Systems“
Danube Private University GmbH
Beteiligte Bundesländer: Niederösterreich, Tirol

Das COMET-Netzwerk besteht nun aus 25 COMET-Zentren, 15 COMET-Projekte und 18 COMET-Module.

Das COMET-Programm wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaftsstandort (BMAW), sowie von den Bundesländern und der Wirtschaft finanziert. COMET ist seit 2008 ein konstanter Erfolg. Die Abwicklung erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Rückfragehinweis:
FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag. Matthis Prabitz 
Pressesprecher 
+43 5 7755-6017 
matthis.prabitz@ffg.at 
www.ffg.at

Kontakt

DI Otto STARZER
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Programmleitung COMET
T 0043577552101
Mag. Doris AUFNER
Mag. Doris AUFNER
Expertin COMET
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