FFG: Neue Spitzenforschungszentren vor dem Start

COMET: Zehn Anträge für K1-Zentren eingereicht – Entscheidung über Förderung fällt Ende Juni 2016

Wien (OTS) – Seit 2006 steht das Kompetenzzentren-Programm COMET für Spitzenforschung auf höchstem Niveau und für eine neue Form der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. In der 4. Ausschreibung für K1-Zentren, die bis Anfang Dezember für Einreichungen geöffnet war, wurden zehn Anträge eingereicht, darunter sowohl Vorschläge für neue Zentren als auch Anträge auf Verlängerung von bestehenden Zentren. Die finale Jurysitzung ist für Ende Juni 2016 geplant.

Die thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktion, Lebenswissenschaften, sowie Energie und natürliche Ressourcen. K1-Zentren sind auf eine Dauer von acht Jahren angelegt, nach vier Jahren erfolgt eine Zwischenevaluierung. Das gesamte Volumen der zehn eingereichten Kompetenzzentren beträgt rund 187 Millionen Euro. Davon müssen mindestens 40 Prozent von den beteiligten Unternehmen aufgebracht werden, fünf Prozent von den beteiligten wissenschaftlichen Organisationen. Die Restfinanzierung wird aus Bundesmitteln und vom jeweiligen Bundesland (im Verhältnis 2:1) getragen. Für diese Ausschreibungsrunde stehen insgesamt rund 47,6 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

COMET ist eine gemeinsame Initiative der Ministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWFW) und wird von der FFG abgewickelt.