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Neues Kapitel in ERC-Erfolgsgeschichte: Zehn Consolidator Grants gehen nach Österreich

FFG-Geschäftsführer Egerth und Pseiner gratulieren den erfolgreichen WissenschaftlerInnen – erfolgreichste Consolidator - Antragsrunde bisher – FFG ist starker Partner für erfolgreiche Antragstellung

"Einmal mehr stellen die in Österreich tätigen Forscherinnen und Forscher ihre Exzellenz unter Beweis", gratulieren die beiden Geschäftsführer der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „Die FFG als Nationale Kontaktstelle ist dabei laufend bemüht, die Forscherinnen und Forscher mit einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot bestmöglich zu unterstützen und ist damit ein starker Partner für eine erfolgreiche Antragstellung“, so die beiden FFG-Geschäftsführer.
 
Die mit bis zu zwei Millionen Euro dotierten Consolidator Grants gehen an folgende Forscherinnen und Forscher:

  • Sylvia Cremer-Sixt, Institute of Science and Technology
  • Paolo Falcaro, Technische Universität Graz
  • Daniel Kiener, Montanuniversität Leoben
  • Alwin Köhler, Medizinische Universität Wien
  • Claudine Kraft, Universität Wien
  • Stefan Kubicek, Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM)
  • Matteo Maffei, Technische Universität Wien
  • Stefan Müllegger, Universität Linz
  • Aleksandr Ovsianikov, Technische Universität Wien
  • Maria Rentetzi, Universität Wien

 
Der ERC Consolidator Grant fördert exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Sie sollen mit dem Grant bei der Festigung und dem Ausbau ihrer wissenschaftlichen Unabhängigkeit, etwa durch die Konsolidierung ihrer eigenen, unabhängigen Forschungsgruppe, unterstützt werden. Zielgruppe sind dabei jene Forscherinnen und Forscher, deren Doktorat zum Zeitpunkt der Call-Eröffnung zwischen sieben und zwölf Jahre zurückliegt. Die maximale Förderung für ERC Consolidator Grants beträgt zwei Millionen Euro für fünf Jahre. Nächste Deadline für den ERC Consolidator Grant ist am 15. Februar 2018, weitere ERC Calls folgen noch im selben Jahr.

Die FFG bietet als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP) ein breitgefächertes Informations- und Unterstützungsangebot, das von persönlichen Beratungen über Online-Webinare bis hin zu „ERC Proposal Reading Days“ reicht. So können beispielsweise kommenden Freitag (1. Dezember 2017, 13 – 16 Uhr) interessierte Forscherinnen und Forscher in den Räumlichkeiten der FFG (Sensengasse 1, 1090 Wien) Einblick in genehmigte Anträge aus zahlreichen Themenbereichen nehmen und sich so weiteren Input für ihre eigene Antragsstellung holen.

Das Spitzenforschungsprogramm ERC wird innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ abgewickelt und es ist aus österreichischer Sicht das stärkste Einzelprogramm: Mit Ende September (Datenstand 30. September 2017) hatten Forscherinnen und Forscher an österreichischen Einrichtungen seit Beginn des Programms rund 150 Millionen Euro und 89 Grants eingeworben.

(GAE)

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Dr. Ylva HUBER
Dr. Ylva HUBER
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