Green Frontrunner – Förderung, Bedingungen

Unternehmen bei ihrer Klima- und Umwelt-Strategie unterstützen
Green Frontrunner

"Green Frontrunner" richtet sich an international aktive Unternehmen, die eine technologische Frontrunner-Position innehaben oder gerade am Sprung sind diese zu erreichen. Gefördert werden F&E-Projekte, welche in eine offensive Geschäftsfeldstrategie eingebettet sind und auf die Herausforderungen des Umwelt- bzw. Klimaschutzes eingehen. Eine Einreichung ist jederzeit möglich.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch laufende Begutachtung durch FFG
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel für Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 % und kleine Unternehmen 45 % der Projektkosten. "Green Frontrunner"-Projekte sind für gewöhnlich "single firm"-Projekte, daher ist keine Kooperations-Bonifizierung vorgesehen, wie sie zum Beispiel im Basisprogramm erfolgt.
Min. / max. Förderung 0 / maximal € 2,0 Mio.
Förderbare Kosten Siehe FFG-Kostenleitfaden
Min. / max. Laufzeit 24 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2022 - laufend

Worum geht es bei der "Green Frontrunner"-Strategie?

Das F&E-Projekt muss in eine offensive Geschäftsfeldstrategie eingebettet sein. Dabei sind zwei Strategie-Dimensionen besonders relevant:

  • Technologie- und Innovationsführerschaft: Die Geschäftsfeldstrategie ist auf die Entwicklung neuer Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen ausgerichtet. Im Fokus stehen Strategien, welche sich z. B. durch höhere Qualität vom Mitbewerb differenzieren. Dadurch ergeben sich hohe Wachstumspotentiale auf den internationalen Märkten.
  • Klima- und Umweltstrategie: Ausrichtung der Geschäftsfeldstrategie am europäischen „Green Deal“ bzw. an den Herausforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes. Im Fokus stehen hier nicht Einsparungsstrategien von z. B. erdölbasierten Energieträgern, sondern neue Geschäftsstrategien bzw. -modelle, welche sich in Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz von bestehenden Ansätzen grundsätzlich unterscheiden.

Was zeichnet "Green Frontrunner"-Projekte aus?

Die Projekte

  • weisen eine offensive Frontrunner-Strategie auf (internationale Spitzenposition soll im F&E-Projekt aufgebaut werden),
  • haben eine klare, positive Klima- und Umweltauswirkung,
  • verfolgen eine plausible Umweltstrategie.

Die Abbildung zeigt einen grünen Fußabdruck aus Grasbüscheln.

Was sind die besonderen Förderkriterien?

Für die Bewertung der "Green Frontrunner"-Projekte gelten die Kriterien des Leitfadens für Unternehmensprojekte der experimentellen Entwicklung. An eingereichte Forschungs- und Entwicklungsprojekte wird ein hoher Anspruch in Bezug auf den Innovationsgehalt, das technische Risiko sowie den Nutzen der Entwicklung gestellt. Ein hohes wirtschaftliches Risiko des Vorhabens wird im Sinne des "Green Frontrunner"-Programms positiv bewertet.

Voraussetzung für eine Förderung sind weiters positive Auswirkungen des Vorhabens auf den Klima- bzw. Umweltschutz.

Für diese Initiative spezifisch ist auch der Bewertungspunkt der Frontrunner-Positionierung bzw. der "Green Frontrunner"-Strategie.

Success-Storys

Interessiert an erfolgreichen Projekten? Der Bereich Basisprogramme stellt in regelmäßigen Abständen geförderte Projektvorhaben der Öffentlichkeit vor. Tauchen Sie ein in spannende und inspirierende Forschungserfolge von Start-ups, Gründer:innen, Klein- und Mittelunternehmen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Österreich!

Nützen Sie unsere Fördertipps und Beratungsangebote!

Beschreibung der Zielgruppe:
"Green Frontrunner" adressiert in seiner Schwerpunktsetzung zwei Zielgruppen: 1. KMU (insbesondere Scaleups), mittelständische Unternehmen und 2. etablierte Frontrunner-Unternehmen. Hinweis: Kleinstunternehmen (Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiter:innen) bzw. Unternehmen in der Gründungsphase stehen nicht im Fokus.

Kontakt

Mag. Martin Wilfling
Programmleitung
T +43 5 7755 1211
Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504

Kontakt

Die Abbildung zeigt eine grünen Fußabdruck aus Grasbüscherln.

Sie können Ihre Fragen und Anregungen jederzeit an bp-beratung@ffg.at senden.