Green Frontrunner – Förderung, Bedingungen

Unternehmen bei ihrer Klima- und Umwelt-Strategie unterstützen
Green Frontrunner

Das Programm "Green Frontrunner" richtet sich an international aktive Unternehmen, die eine technologische Frontrunner-Position innehaben oder gerade am Sprung sind diese zu erreichen. Gefördert werden F&E-Projekte, welche in eine offensive Geschäftsfeldstrategie eingebettet sind und auf die Herausforderungen des Umwelt- bzw. Klimaschutzes eingehen. Das Programm Green Frontrunner löst das ursprüngliche Frontrunner-Programm (21.4.2015 bis 11.12.2020) mit neuem Antragsformular, neuem Leitfaden und neuer inhaltlicher Schwerpunktsetzung ab. Eine Einreichung ist derzeit nicht möglich.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit und Verteidigung, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch laufende Begutachtung durch FFG
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel für Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 % und kleine Unternehmen 45 % der Projektkosten. Green Frontrunner-Projekte sind für gewöhnlich "single firm"-Projekte und daher keine Kooperations-Bonifizierung wie zum Beispiel im Basisprogramm vorgesehen.
Min. / max. Förderung 0 / maximal € 2,0 Mio.
Förderbare Kosten Siehe FFG-Kostenleitfaden
Min. / max. Laufzeit 24 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 20.01.2021 - laufend

+++ Einreichstopp für das Förderangebot Green Frontrunner +++

Das Förderangebot Green Frontrunner (Unternehmensprojekt Experimentelle Entwicklung) wurde für Einreichungen mit September 2021 geschlossen, da die verfügbaren Budgetmittel bereits durch qualitativ hochwertige Projekte ausgeschöpft wurden. Nützen Sie die Förderangebote Basisprogramm bzw. Kleinprojekt  für Ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Ihrem Unternehmen.

Hinweis: Die für bereits genehmigten Projekte gültigen Ausschreibungsunterlagen finden Sie nach wie vor unter der Seite Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme.

Green Frontrunner-Strategie

Das F&E-Projekt muss in eine offensive Geschäftsfeldstrategie eingebettet sein. Dabei sind zwei Strategie-Dimensionen besonders relevant:

  • Technologie- und Innovationsführerschaft: Die Geschäftsfeldstrategie ist auf die Entwicklung neuer Produkt-, Prozess oder Dienstleistungsinnovationen ausgerichtet. Im Fokus stehen Strategien, welche sich zB durch höhere Qualität vom Mitbewerb differenzieren. Dadurch ergeben sich hohe Wachstumspotentiale auf den internationalen Märkten.
  • Klima- und Umweltstrategie: Ausrichtung der Geschäftsfeldstrategie am europäischen „Green Deal“ bzw. an die Herausforderungen in Bezug auf den Umwelt- und Klimaschutz. Im Fokus stehen hier nicht Einsparungsstrategien von zB erdölbasierten Energieträgern, sondern neue Geschäftsstrategien bzw. -modelle, welche sich in Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz von bestehenden Ansätzen grundsätzlich unterscheiden.

Green Frontrunner-Projekte

  • weisen eine offensive Frontrunner-Strategie auf (internationale Spitzenposition soll im F&E-Projekt aufgebaut werden),
  • haben eine klare, positive Klima- und Umweltauswirkung,
  • verfolgen eine plausible „Umweltstrategie“.

Förderkriterien

Für die Bewertung der Green Frontrunner-Projekte gelten die Kriterien des Leitfadens für Unternehmensprojekte der Experimentellen Entwicklung. An eingereichte Forschungs- und Entwicklungsprojekte wird ein hoher Anspruch in Bezug auf den Innovationsgehalt, das technische Risiko sowie den Nutzen der Entwicklung gestellt. Ein hohes wirtschaftliches Risiko des Vorhabens wird im Sinne des Green Frontrunner-Programms positiv bewertet.

Voraussetzung für eine Förderung sind weiters positive Auswirkungen des Vorhabens auf den Klima- bzw. Umweltschutz.

Für diese Initiative spezifisch ist auch der Bewertungspunkt der Frontrunner-Positionierung bzw. der Green Frontrunner-Strategie.

Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Unternehmensgröße und beträgt in der Regel für

  • Großunternehmen: 25 %
  • Mittlere Unternehmen: 35 %
  • Kleine Unternehmen: 45 %

Kooperation

Green Frontrunner-Projekte sind für gewöhnlich "single firm"-Projekte, daher ist keine Kooperations-Bonifizierung wie zum Beispiel im Basisprogramm vorgesehen.

Success Stories

Wir möchten Ihnen ein inspirierendes Vorhaben vorstellen: 

IFG ASOTA GmbH, GU und TCKT Transfercenter, Oberösterreich
Stapelfasern aus Biokunststoffen: Nachhaltige Textilprodukte mit Biokunststoffen

Interessiert an weiteren Forschungserfolgen?

Nützen Sie unsere Fördertipps und Beratungsangebote!

Beschreibung der Zielgruppe:
Das Green Frontrunner-Programm adressiert in seiner Schwerpunktsetzung zwei Zielgruppen: 1. KMU (insbesondere Scaleups), mittelständische Unternehmen und 2. etablierte Frontrunner-Unternehmen. Hinweis: Kleinstunternehmen (Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiter:innen) bzw. Unternehmen in der Gründungsphase stehen nicht im Fokus des Green Frontrunner-Programms.

Kontakt

Mag. Martin Wilfling
Programmleitung
T +43 5 7755 1211
martin.wilfling@ffg.at
Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at

Green Frontrunner - neue Ausschreibung seit 20.1.2021