Quantenforschung und -technologie

Die FTE-Initiative im Überblick

Die österreichische Nationalstiftung beauftragt die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) und den FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) mit der Abwicklung einer Ausschreibung zum Thema Quantenforschung und -technologie (QFTE). Die Stärkung der Position Österreichs im europäischen und internationalen Umfeld steht im Fokus. FWF und FFG bieten ein abgestimmtes Förderungsportfolio für Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und den Aufbau von Humanpotenzial.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Material und Produktion, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner

Erforderlich

entsprechend dem Instrument

Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Was wird gefördert Gefördert werden Kooperative Projekte der Industriellen Forschung oder Experimentellen Entwicklung und Industrienahe Dissertationen
Min. / max. Förderung 0 / entsprechend dem Instrument
Förderbare Kosten Förderbar sind Personalkosten, Forschungsinfrastruktur, Sach- und Materialkosten, Reisekosten und Drittkosten, gemäß dem Kostenleitfaden.
Min. / max. Laufzeit 0 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 01.03.2018 - laufend

Hintergrund zur FTE-Initiative

Österreich zählt international bereits jetzt zu den herausragenden Standorten für Quantenforschung und Quantentechnologie. Um die Position Österreichs in diesem Zukunftsfeld zu stärken, unterstützt die österreichische Bundesregierung mit den Mitteln der österreichischen Nationalstiftung den neuen Schwerpunkt. Ziele der FTE-Initiative sind es, neue Erkenntnisse und neue Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich durch Themenführerschaft auszubauen.

Der FWF und die FFG bieten gemeinsam ein breites und komplementäres Angebot an Förderungsmaßnahmen. Den Ansprüchen der österreichischen Forschungs-Akteur*innen wird auf vielseitige Weise Rechnung getragen.

Ziele der FTE-Initiative – relevant für die Einreichung kooperativer F&E Projekte in der FFG:

 

  • Die Kompetenzen und Kapazitäten in der Quantenforschung und -technologie in Österreich (v.a. Humanressourcen und F&E-Infrastruktur) zu stärken und auszubauen.
  • Die Involvierung der österreichischen Player in europäischen Quantentechnologie Initiativen (v.a. FET-Flagship „Quantum Technologies“ und QuantERA) zu verstärken
  • Neue und bestehende Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen, zu systematisieren und zu vertiefen. In weiterer Folge den Wissenstransfer aus der Quanten-Grundlagenforschung in zukünftige Entwicklungs- und Anwendungsfelder von forschungsaktiven Unternehmen zu erhöhen und somit die Quantenforschung und -technologie im Anwendungsbereich in Österreich zu stärken.

Einreichmöglichkeiten

  • Nationale Einreichmöglichkeiten werden mit dem Instrumenten Kooperative F&E-Projekte regelmäßig angeboten.
  • Transnationale Einreichmöglichkeiten bestehen über das European Research Area Network QuantERA. Die FFG beteiligt sich an Ausschreibungen zu transnationalen FTE-Projekten mit über 25 Förderungsorganisationen aus mehr als 20 Ländern.

Ausschreibungen Quantenforschung und -technologie

2021 werden von der FFG rund 2 Millionen Euro für eine Reihe von nationalen und transnationalen Fördermaßnahmen bereitgestellt.

Kooperationspartner und Geldgeber

Die FFG und der FWF kooperieren in der Abwicklung der Maßnahmen, die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) wird zu bestimmten Aktivitäten einbezogen.
Die österreichische Nationalstiftung fungiert als Stifter und somit Geldgeber im Namen der Bundesregierung.

Beschreibung der Zielgruppe:
Die FTE-Initiative Quantenforschung und -technologie (QFTE) richtet sich an sämtliche Unternehmen sowie Akteure aus der universitären und außeruniversitären Forschung, Fachhochschulen, Höhere Technische Lehranstalten mit Sitz in Österreich. Die Teilnahme ausländischer Partner ist möglich und erwünscht. Weitere Informationen und allfällige Einschränkungen finden Sie in den jeweiligen Instrumentenleitfäden.

Kontakt

Dr. Fabienne Nikowitz
Dr. Fabienne Nikowitz
Programmleitung
T +43 5 7755 5081
fabienne.nikowitz@ffg.at