Collective Research - laufende Ausschreibung

Collective Research (Kooperationsprojekt)
Ausschreibung laufend geöffnet - Anträge können jederzeit eingereicht werden
Programmeigentümer/Geldgeber
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Neben der Förderung von Unternehmensprojekten bietet Collective Research im Basisprogramm auch Unterstützungsmöglichkeiten für kooperative Forschungsprojekte, deren Ergebnisse der Branche zur Verfügung stehen. In der Regel handelt es sich dabei um vorwettbewerbliche Forschungsprojekte, welche keine unmittelbar wirtschaftlich verwertbaren Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklungen beinhalten.

Die Branchenforschungsprojekte können einerseits die Grundlage für zukünftige Normen und Richtlinien bilden oder andererseits technische Branchenprobleme lösen. Branchenforschungsprojekte werden meist von Forschungsinstituten oder Interessenvertretungen beantragt und müssen entweder durch mehrere Firmen oder durch Finanzierungsbeiträge von Verbänden oder anderen Interessenvertretungen kofinanziert werden. Eine direkte Einreichmöglichkeit von kooperativen Forschungsprojekten im Basisprogramm besteht laut dem derzeit geltenden Leitfaden nicht für Forschungsinstitute innerhalb der Bundesverwaltung. Kooperative Forschungsprojekte, bei denen die Arbeiten von Universitäten und Fachhochschulen durchgeführt werden, müssen von einer Interessenvertretung eingereicht werden, und die Forschungsinstitute arbeiten im Subauftrag der Interessenvertretung. Aufgrund der hohen Förderung besteht bei kooperativen Forschungsprojekten die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in der Branche.

Firmen beteiligen sich in der Regel durch finanzielle Beiträge. Nun ist auch ergänzend dazu eine Beteiligung in Form von sogenannten "in kind"-Leistungen möglich. Das betrifft insbesondere die Beistellung von bewertbaren Sachleistungen.


Folgende Zusatzinformationen und Angaben unter Punkt 3 (Marktsituation und Verwertung) werden bei Antragstellung benötigt:

  • Darstellung des Nutzens für die Branche bzw. auch des Bedarfs an den Ergebnissen. Sind durch das F&E-Projekt Auswirkungen auf Gesetze und Normen zu erwarten?
  • Wie lange und intensiv arbeiten Sie mit den jeweiligen Branchenmitgliedern bzw. Branchenvertretern bereits zusammen? Wie erfolgte bisher die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Branchenmitgliedern bzw. Branchenvertretern? In welcher Intensität werden Schulungen, Seminare, Fachgruppentreffen etc. durchgeführt?
  •  Wie erfolgt die Dissemination der Ergebnisse? Wo wird publiziert? Was wird veröffentlicht (alles/Teile der Ergebnisse)? Wie ist der Zugang zu den Ergebnissen für Unternehmen geregelt?

 

Achten Sie bereits bei Ihrer Projektplanung auf gewisse Förderkriterien - in technischer Hinsicht (Innovationsgehalt, technologische Neuheit, technischer Schwierigkeitsgrad etc.) und in wirtschaftlicher Hinsicht (zB Verwertungsmöglichkeiten).

Stellen Sie über den eCall einen Antrag. Damit stoßen Sie die Bearbeitung seitens der FFG an. Nach einem ersten, positiven Formalcheck (Nachreichungen sind möglich) kann die FFG-Evaluierung zur Ihrem Projektantrag starten.

Wir vereinbaren auch gerne nach der erfolgten Einreichung eine Projekt-Besprechung, um Ihre Antragsinhalte gemeinsam zu diskutieren.

Details finden Sie im Ausschreibungsleitfaden und auf den Seiten zur Collective Research-Förderung

Kontakt

Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at